BSW für Waffenstillstand in der Ukraine & Aufnahme von Friedensverhandlungen, für Wiederaufnahme von Öl- und Gaslieferungen aus Russland. Für eine europäische Friedensordnung die Russland einschließt
Üble Medien-Manipulation: Anstatt erst einmal die Position der BSW zum Ukrainekrieg neutral zu beschreiben und dann zu kommentieren, diffamiert die Überschrift vor der Information. Ein typisches Beispiel.
Oder Entsetzen über die Manipulationskünste des Kölner Stadtanzeigers und ähnlich berichtender Medien und Freude, dass es endlich eine Gegenposition gegen die kriegsfördernden Ukrainepolitik von Regierung und Opposition gibt, die auf Kosten von Ukrainern, Deutschen und der gesamten Menschheit der US-Elite helfen will, ihre globale Vorherrschaft zu sichern und dafür Russland zu schwächen!
Entsetzen über Wagenknecht-Pläne: „1 zu 1 die russische Forderung“ | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de)
Der Kölner Stadtanzeiger stellt nicht zuerst die Position des BSW dar und lässt den Leser denken. Durch die Überschrift wird eine unbewiesene Behauptung in den Mittelpunkt gestellt: BSW würde für Russland arbeiten. Eine Diffamierung ohne jeden Beweis, der aber die Leser von vornherein gegen die BSW einnehmen soll.
Das ist üble Manipulation und ein Für-Dumm-Verkaufen der Leser. Nach den Regeln eines informativen Journalismus, der den Bürger ernst nehmen würde, würde erst die Position dargestellt und dann kommentiert.
Was erfahren wir nun über die Position der BSW im Artikel:
"So will das Wagenknecht-Bündnis Russland mit dem Angebot eines Stopps aller Rüstungsexporte an die Ukraine zur Teilnahme an Friedensverhandlungen bringen, berichtet die FAZ, der das Wagenknecht-Programm vorliegt.
Demnach fordert das BSW einen Waffenstillstand und die Aufnahme von Friedensverhandlungen. Um „Russland zur Aufnahme von Verhandlungen zu motivieren, sollte für diesen Fall der sofortige Stopp aller Rüstungsexporte in die Ukraine angeboten werden“, zitiert die „FAZ“ aus dem 26 Seiten langen Programm. Gegenüber Kiew sollte die weitere Unterstützung und die Zahlung von Hilfsgeldern aus der sogenannten Ukraine-Fazilität der EU „an die Vorbedingung der Bereitschaft zu Friedensverhandlungen geknüpft werden“. Ziel sei „eine neue europäische Friedensordnung, die längerfristig auch Russland einschließen sollte“.
Die Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen mit der Ukraine lehnt das Bündnis ebenfalls ab und fordert vielmehr den Abbau von Sanktionen für Russland und die Wiederaufnahme von Öl- und Gaslieferungen aus Russland. Der Krieg in der Ukraine „wurde militärisch von Russland begonnen, aber er wäre vom Westen verhinderbar gewesen und hätte längst beendet werden können“, heißt es in dem Programm. „Der Krieg in der Ukraine ist ein blutiger Stellvertreterkrieg zwischen der Nato und Russland“, behauptet das BSW demnach zudem."
Für diese Position wäre für mich diese Partei wählbar und ich halte ihre Feststellungen für richtig und auf jeden Fall diskussionswürdig. Aber indem die Position und die neue Partei gleich als Handlanger Russlands dargestellt wird, wird die nötige demokratische Debatte vergiftet und so verhindert.
Düsseldorfs Ex-OB Geisel wechselt von der SPD zum BSW: Die Sanktionen schaden uns mehr als Russland. Waffenlieferungen verlängern den Krieg; immer mehr Menschen sterben, der Wiederaufbau wird teurer (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)






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