Wir schlagen Euch vor, die „Initiative für Deutschland ohne Krieg“ als Teil der globalen Initiative unter dem Namen „Worldbeyondwar Deutschland“ zu bilden.

Mitarbeit beim Aufbau des Teams? Hier registrieren: dann der Link zum Team: https://www.internationale-friedensfabrik-wanfried.org/deutsche-vernetzung

 

Aus den USA kommt die Initiative, sich als Bürger*innen weltweit zusammenzuschließen, um politisch die Verbannung von Krieg als Mittel zur Konfliktlösung durchzusetzen und dafür ein effektives globales Sicherheitssystem aufzubauen (worldbeyondwar.org).

Wir haben uns von der Internationalen FriedensFabrik Wanfried der Initiative „Worldbeyondwar“ (für eine Welt ohne Krieg) angeschlossen und schlagen Friedensaktiven in Deutschland vor, sich zu einem  Netzwerk „Worldbeyondwar Deutschland“ als Teil der globalen Initiative zusammenzuschließen.

Erreichen wollen wir den Zusammenschluss über die Diskussion und den Beschluss gemeinsamer Ziele (unten ist ein erster Vorschlag) und die Organisation Bundesweiter FriedensBeratungen zu akuten Fragen von Krieg und Frieden (denen auch Friedens-Aktionen folgen können) und die Erarbeitung und Diskussion von Friedens-Bildungs-Bausteinen zur Bildung von Friedens-Multiplikatoren*innen für die Vernetzung in Deutschland.

A Ziele in und für Europa und seine Staaten:

    1. Nachhaltige Sicherung des Friedens in Deutschland
      Wir wollen dazu beitragen, dass in Deutschland alle Konflikte nur mit friedlichen Mitteln gelöst werden.

    2. Schaffung von Bedingungen für einen nachhaltigen Frieden in Deutschland
      Wir wollen, dass die Bedingungen für einen nachhaltigen Frieden in den Deutschland gestärkt werden, wie sie in der UNO-Charta, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dem UN-Zivilpakt und im UN-Sozialpakt und der Charta von Paris und im Grundgesetz beschlossen worden sind und im Zivilisatorischen Hexagon (Oktogon) modellhaft festgehalten sind. Wir treten dafür ein, dass durch Abrüstung Mittel gewonnen werden zur Schaffung besserer Lebensbedingungen in Deutschland  und für die Umstellung auf eine ökologisch nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise in Deutschland. Wir wollen dazu beitragen, dass die deutsche Politik die deutsche Wirtschaft auf die Erfüllung der sozialen, ökonomischen, politischen und kulturellen Menschenrechte ausrichtet.

    3. Frieden schaffen von „Unten“ durch Vernetzung von FriedensAktiven und Interessierten

 

Wir sehen im Engagement und  der Vernetzung von uns Bürger*innen in Deutschland eine grundlegende Kraft dafür, Frieden voranzubringen. Jede/r von  uns kann selbst zum Aufbau von nachhaltigen Beziehungen zwischen Friedensaktiven in Deutschland beitragen, um gemeinsam FriedensPolitik durchsetzen zu können. In  der Vernetzung zu überparteilichen Wahlkreisforen in den Bundestags-Wahlkreisen sehen wir den Ansatz als Gesellschaft Einfluss auf friedenspolitische Entscheidungen zu nehmen und uns dazu direkt als Bürger*innen einbringen zu können. Auf diesen Weg kann auch die Zusammenarbeit mit Migranten in der lokalen und regionalen Zivilgesellschaft vorangebracht werden und Spaltungen überwunden werden.

 

B Ziele für die Gestaltung der deutschen Außenbeziehungen zu anderen Staaten der Welt

    1. Internationale Zusammenarbeit zur Beendigung der Kriege und zur nachhaltigen Sicherung  von Frieden

Wir wollen dazu beitragen, dass Deutschland keine Gewalt mehr gegen andere Staaten der Welt einsetzt und militärisch interveniert, sondern seine Konflikte mit anderen Staaten nur noch mit friedlichen Mitteln löst.

    1. Wir wollen dazu beitragen, dass Deutschland dazu beiträgt, ein effektives europäisches und globales Sicherheitssystem aufzubauen, das Kriege aus der Welt verbannt und Frieden nachhaltig sichert, wie in der UNO-Charta 1945 und in der Charta von Paris völkerrechtlich verbindlich beschlossen. Wir setzen uns dafür ein, dass Deutschland mit friedlichen Mitteln der Diplomatie dazu beiträgt, Kriege in anderen Ländern mit friedlichen Mitteln zu beenden. Wir wollen dazu beitragen, dass die deutsche Regierung globale Entspannungsbemühungen vorantreibt und die Vereinbarung von Abrüstungsschritten fördert und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt und andere Staaten auffordert, das auch zu tun.

    2. Wir wollen dazu beitragen, dass mehr Mittel vom Rüstungsetat umgelenkt werden zur Förderung des Aufbaus von Beziehungen zu Menschen in anderen Staaten und den Aufbau dauerhafter institutionalisierter friedenspolitischer Beziehungen mit anderen Staaten, Gesellschaften und Menschen und einer stärker vernetzten globalen Zivilgesellschaft. Wir sehen in Migranten Friedens-Brückenbauer*innen,  mit denen wir gemeinsam einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau einer friedlichen Welt leisten können.

2.  Menschenwürdige Lebensbedingungen weltweit für alle als Basis für nachhaltigen Frieden fördern

  1. Wir wollen dazu beitragen, die Bedingungen für einen nachhaltigen Frieden von Deutschland in seinen Außenbeziehungen weltweit gestärkt werden, wie sie in der UNO-Charta, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dem UN-Zivilpakt und dem UN-Sozialpakt beschlossen worden sind und im Zivilisatorischen Hexagon (Oktogon) modellhaft festgehalten sind. Wir wollen dazu beitragen, dass die deutsche Politik sich dafür einsetzt, die europäische und die Weltwirtschaft auf die Erfüllung der sozialen, ökonomischen und  kulturellen und politischen Menschenrechte ausrichtet. Wir treten dafür ein, dass die deutsche Politik durch Abrüstung Mittel gewonnen werden zur Schaffung weltweit besserer Lebensbedingungen und für die Umstellung auf eine  ökologisch nachhaltige Weltwirtschaft und Lebensweise. 

  2. Wir sehen in der Vernetzung von uns europäischen Bürger*innen mit Menschen in anderen Regionen der Welt eine Kraft, die den Frieden weltweit voranbringen kann. Wir können selbst zum Aufbau von nachhaltigen Beziehungen zwischen Friedensaktiven in den anderen Staaten. Wir sehen in Migranten aus anderen Ländern in Europa dabei als wichtige  Brückenbauer*innen, die einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau einer friedlichen Welt leisten können.