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Wer hatte eigentlich Interesse, dass es wieder zum Konfrontation zwischen den Machtblöcken kommt?

2. Juli 2023
2 Min. Lesezeit

Antje Vollmer, eine alte Grüne, hat kurz vor ihrem Tod mit der eigenen Partei abgerechnet und ein Manifest des Friedens hinterlassen. Darin kritisiert sie Robert Habeck und Annalena Baerbock und macht deutlich, mit welcher Arroganz der Westen dem Rest der Welt begegnet und den Ukraine-Krieg beurteilt. Was ist nur aus den Grünen geworden? Die Partei der Friedensbewegung ist zur Kriegs-Partei geworden. Martin Wehrle schüttelt darüber den Kopf. Da ist Robert Habeck, der den Pazifismus zum „fernen Traum“ erklärt. Und da ist Panzer-Toni Hofreiter, der beim Rufen nach schweren Waffen das erste Wort und die lauteste Stimme hat. Derweil tobt der Krieg in der Ukraine weiter, die Zahl der Toten wächst, und in Deutschland dreht sich die Debatte vor allem um Waffenlieferungen. Putin erhöht den militärischen Druck, der Westen schlägt zurück, und jeder fühlt sich in diesem Krieg im Recht. Immer größer wird die Chance, dass dieser Krieg sich auf ganz Europa, ja womöglich auf die ganze Welt ausweitet.


Antje Vollmer: Dank fürs Vertrauen: Es müssen jetzt andere übernehmen: Ihr Aufruf an mich, Dich, uns Die frühere Vizepräsidentin des Bundestags, Antje Vollmer, ist tot. Die frühere Grünen-Politikerin wurde 79 Jahre alt. Zwischen 1994 und 2005 war die promovierte Theologin Bundestagsabgeordnete ihrer Partei und Vizepräsidentin des Bundestags. Vor einigen Monaten hatten wir von der Internationalen FriedensFabrik Wanfried sie angeschrieben in der Hoffnung, dass sie helfen kann, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Hier der Austausch. Wir sehen ihn als ihren Aufruf an Dich, mich uns, uns zu engagieren. Wir hatte ihre geschrieben, nachdem wir von ihrer Position erfahren hatten: waren auf diese Äußerung von ihr gestoßen Antje Vollmer: Die Bevölkerung erwartet endlich ernsthafte Verhandlungen mi Vermächtnis einer Pazifistin, von Antje Vollmer, ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Im Jahre 1983 kam sie über die offene Liste der Partei Die Grünen als Abgeordnete in den Deutschen Bundestag und gehörte damit der ersten Bundestags-Fraktion an. Die ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages kritisiert die Grünen dafür, dass sie sich vom Pazifismus abgewendet haben. Im dem Essay „Was ich noch zu sagen hätte“ formuliert sie ihr politisches Fazit. "Der Hass und die Bereitschaft zum Krieg und zur Feindbildproduktion ist tief verwurzelt in der Menschheit, gerade in Zeiten großer Krisen und existentieller Ängste. Heute aber gilt: Wer die Welt wirklich retten will, diesen kostbaren einzigartigen wunderbaren Planenten, der muss den Hass und den Krieg gründlich verlernen. Antje Vollmer: Die Bevölkerung erwartet endlich ernsthafte Verhandlungen mit Russland Das deutsch-russische Verhältnis 80 Jahre dem Angriffskrieg auf die Sowjetunion. Eine, die den Gründungsidealen der Grünen verpflichtet blieb und bleibt Ich verstehe das Dilemma der aktuellen Politik. Ich verstehe sogar, dass sie sagt: Das alles hat uns Putin aufgezwungen. Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit. Noch sind wir selbst Herren unserer politischen Entscheidungen. Wir müssen

 
 
 

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