Webinar: Vernetzen wir uns, um das Ende ihres sogenannten Krieges gegen den Terror durchzusetzen

Aktualisiert: 24. Nov 2021

Andreas Zumach spricht am Sonntag, 5. Dezember, ab 18 Uhr auf ZOOM zum Thema: "Gescheiterter "Krieg gegen den Terrorismus" und wie er zu beenden wäre"

Wir laden von der Internationalen FriedensFabrik Wanfried ein zu dieser erster Vernetzung-Werkstatt, um gemeinsam dazu beizutragen, den sogenannten Krieg gegen den Terror zu beenden. Da wir mit der Veranstaltung die internationale Vernetzung fördern wollen, findet das Treffen in Englisch statt.

Andreas Zumach (* 30. Juli1954 in Köln)[1] ist ein deutscher Journalist und Publizist. Seit 1988 ist er Schweiz- und UNO-Korrespondent für die tageszeitung (taz) mit Sitz am europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf. Er arbeitet darüber hinaus als freier Korrespondent auch für andere deutsch- und englischsprachige Print- und Rundfunkmedien.[2]

Beiträge von Andreas Zumach zum Thema zur Vorbereitung der Veranstaltung:



Die deutschen Regierungen haben von Anfang an den von den US-Politiker:innen 2001 begonnenen Krieg unterstützt. Die US-Politiker und ihre Kriegspartner nannten ihren Krieg einen "Krieg gegen den Terror".

Wir fragen: Ist dieser Krieg nicht auch Terror? Laut einer Studie des IPPNW sind im „Krieg gegen den Terror“ weit über eine Million Menschen getötet worden.[3] Wir erinnern an den Satz des britischen Schauspielers und Friedensaktivisten, Peter Ustinov:

1.) Hätte man bei der Reaktion auf die Anschläge auf 9/11 nicht eine Lösung im Rahmen des Völkerrechts finden können oder müssen? Gerade als Staaten, die sich als Vertreter westlicher Werte beschreiben: Die UNO-Charta aber verbietet den Staaten Krieg und verlangt, alle Konflikte nur mit friedlichen Mitteln zu lösen.


2.) Wir sind überzeugt, dass die US-Amerikaner:innen die große Mehrheit der Weltgemeinschaft und sicher auch die der Muslime auf ihrer Seite gehabt hätten, wenn sie eine Internationale Untersuchung der Anschläge beantragt hätten und eine Bestrafung der Verantwortlichen. Das entspricht einem Rechtsstaat.

Schon Kant hat gesagt, es geht nicht, dass ein Ankläger auch Richter sein kann, weil ein Ankläger immer auch falsch liegen kann und Eigeninteressen verfolgen kann. Gerade der Irakkrieg hat das brutal bewiesen.


3.) Obwohl ihr Krieg immer mehr "Terroristen" geschafft hat, d.h. Menschen, die glauben, ihr Recht nur mit Gewalt gegen den Westen durchsetzen zu können, stoppt der Westen auch nach der Erfahrung in Afghanistan diesen Krieg nicht, sondern setzt ihn fort. Auch wurden durch den Krieg nirgends Menschenrechte und Demokratisierung erreicht, sondern die Lage auf diesen Gebieten verschlechtert. Wenn es um die Bekämpfung von Terrorismus gegangen wäre und man sieht, dass die eigenen Maßnahmen ihn sogar fördern, würde man diesen Weg dann fortsetzen? Wenn es wirklich um Menschenrechte gegangen wäre und man sieht, dass sie für viele Menschen durch die eigenen Maßnahmen noch verschlechtert werden, würde man sie dann fortsetzen?

Mit diesem Artikel haben wir Meinungen aus verschiedenen Bereichen v.a. der USA zusammengetragen, die andere Gründe für den Krieg sehen, als die die von der Politik angeben worden sind und werden: Völkerrechtswidriger "Krieg gegen den Terror" muss beendet werden! Er ist Terror und fördert Terror! (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)


Wolfgang Lieberknecht

PS: Lasst uns das töten, Sterben und zerstören beenden, vernetzen wir uns, um dafür eine öffentliche Stimme zu schaffen.


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