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USA beziehen weiter Öl aus Russland: Biden hat Angst vor Wählern - Republikaner nutzen das

6. März 2022
2 Min. Lesezeit

Die Mehrheit der US-Amerikaner lehnt es ab, sich in den Konflikt in der Ukraine einzumischen. US-Einmischungen würden vor allem wegen wirtschaftlichen Interessen der Vermögenden organisiert. Vielen Kleinen Leuten steht in den USA mit ihren geringen staatlichen sozialen Sicherungen schon jetzt das Wasser bis zum Hals. Sie fordern die Politik auf, sich auf die Lösung der Probleme im Inneren das Landes zu konzentrieren. Mehrheit der US-Amerikaner lehnt größere Rolle im Russland-Konflikt ab: Heimische Probleme im Fokus (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)


Und nun könnte ein Stopp des Kaufs von russischem Erdöl deren soziale Situation noch einmal drastisch verschlechtern. Das könnte sich dann vor allem bei den Wahlen zu Lasten der regierenden Demokratien auswirken. Den Republikanern würde das nützen. Sie fordern auch deshalb den Stopp der Öleinfuhr aus Russland.


Von Deutschland und Europa aber fordern die US-Politiker härteste Sanktionen gegen Russland: Das trifft nicht ihre Wähler. Zudem könnte die USA mehr Gas absetzen in Europa und Deutschland und sie damit weiter destabilisieren. Zudem wird ein großer Teil der seit langem geforderten Aufrüstung, die die Bundeskanzler Scholz jetzt extrem hochtreiben will, in die Kassen US-Amerikanischer Waffenfabriken fließen.


Die US-Regierungen sind seit dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Osteuropa der Haupttreiber für das Brechen des Versprechens, die NATO nicht über Deutschland hinaus auszudehnen. Sie tragen die wesentliche Verantwortung dafür, dass Russland sich berechtigt militärisch eingekreist und politisch betrogen fühlt.


In den USA sah der Block an der Macht in der Idee von Gorbatschow, ein gemeinsames Europa mit Russland aufzubauen von vornherein eine Gefahr für die globale Vorherrschaft der USA. Über die NATO-Erweiterung und den Versuch der wirtschaftlichen Ausplünderung Russlands taten sie alles, um Russland und Europa zu schwächen und Keile zwischen West-, Osteuropa und Russland zu treiben. Sie nutzen dazu die historisch bedingten Spaltungen und Ängste in Europa aus.


Leider haben wir in Europa keine politischen Kräfte hervorgebracht, die sich dem konsequent entgegenstellten und die Chance nutzen konnten, die Gorbatschows Politik uns bot. Das sollten wir dringlich ändern. Wir laden Euch ein, mit uns in der Internationalen FriedensFabrik Wanfried diese Kräfte aufzubauen und eine Ost-West-Vernetzung von Unten für den Aufbau einer fairen multipolaren Welt aufzubauen.

Wolfgang Lieberknecht


 
 
 

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