Terroranschlag auf die Nord-Stream-Gas-Pipelines: Renommierter US-Professor vermutet USA-Verwicklung
Er sieht uns auf dem gefährlichen Weg hin zu einer Eskalation zu einem atomaren Krieg
Der renommierte US-Professor und einstige US-Regierungsberater in Polen und Russland, Jeffrey Sachs, vermutet, dass die US-Regierung in den Terroranschlag auf die Nord-Stream-Gas-Pipelines verwickelt sind. Er ist auch für die Vereinten Nationen tätig. Er sieht in den Attacke eine enorme Erhöhung des Risikos eine Atomkrieges. In seinem Buch "Das Ende der Armut" enthüllte er schon vor vielen Jahren, dass die US-Elite im Umbruch in der Sowjetunion und in Russland unter Gorbtschow und Jelzin nicht eine Chance für Frieden und Demokratie sahen, sondern die Möglichkeit, Russland wirtschaftlich und als Nation auf Dauer zu zerstören. Damit sollte die dauerhafte globale Vorherrschaft der USA gesichert werden. Sachs galt lange als knallharter, unsozialer Neoliberaler, weil in seiner Zeit als US-Regierungsberater in Osteuropa nach dem Ende der Sowjetuion in den 90er Jahren der soziale Schutz der Menschen drastisch abgebaut worden ist. Wenig bekannt war, dass dies gegen seinen Willen geschah: Wenn der Übergang zur Marktwirtschaft nicht durch Aufbau staatlichen sozialen Schutzes begleitet werde, hätten Demokraten keine Chance, weil sich der Umbau dann katastrophal für die meisten auswirken werde. Die damals in der US-Regierung dominierenden Kräfte waren Neo-Konservative. Sie lehnten eine soziale Flankierung des Übergangs zur Marktwirtschaft ab und die Unterstützung entsprechender Programme. Der Lebensstandard der Masse der Menschen in Russland verschlechterte sich dramatisch. Demokraten galten als Vertreter dieser Politik und veloren rasch an Unterstützung. Es kam, wie Sachs es befürchtet hatte; kürzlich erklärte er, damals habe er das nicht verstanden: In Polen seien am Ende Programme zur sozialen Flankierung genehmigt worden, weil man das Land zur östlichen Flanke der NATO ausbauen wollte. Solche Programm für Russland dagegen seien abgelehnt worden, um einen globalen Konkurrenten essentiell und dauerhaft zu schwächen.





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