UN-Generalsekretärs António Guterres: Die Menschheit schaut«einem Hurrikan, Kategorie 5 ins Auge»
Der UNO-Generalsekretär malt weit Jahren berechtigt die globalen Krisen an die Wand. Doch weder die UNO, noch die Staaten, noch die Politik und auch nicht wir Bürger:innen fühlen uns aufgefordert, die Fortsetzung des Marsches in immer größere Katastrophen aufzuhalten. Die Netzwerke der Privilegierten verteidigen ihre Pfründe und die Unterprivilegierten bleiben fast alle passiv, wie einst vor den Weltkriegen. Das sollten und können wir ändern durch eine Bewegung von Unten, den Aufbau einer Lobby für das Überleben: Es wir immer deutlicher, wie richtig der Satz ist: Wer sich engagiert, der kann verlieren, wer sich nicht engagiert, der/die wird sicher verlieren. Wir schlage vor, den Impuls aus Ghana aufzunehmen, in den sich Menschen zusammenschließen, um ihr Land in Ordnung zu breingen "Fix the country". Wir wollen Kräfte sammeln, uns beim In-Ordnung-Bringen unserer Länder gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam die uns als Menschheit betreffenden Probleme, die Guterres richtig auflistet, zu lösen. Ende des Jahres hoffen wir mit den Netzwerk "Let´s Fix opur countries! Let´s fix our world!" starten zu können. Melde dich, wenn Du dies mittragen willst.

Guterres: Unsere eine menschliche Familie schaut «einem Hurrikan der Kategorie 5 ins Auge». «Die grösste geopolitische Spaltung und Misstrauen seit Generationen» untergraben die Bemühungen, die globalen Probleme anzugehen – dazu gehören unter anderem die zunehmende Ungleichheit, die steigende Inflation, die Energiekrise und die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie. Mehr denn je sei es jetzt an der Zeit, multilaterale Lösungen zu finden, so der UNO-Generalsekretär. All diese Konflikte türmten sich auf «wie Autos bei einem Massencrash», sagte Guterres weiter. Dagegen müsse vorgegangen werden – unter anderem mit einer Reform des globalen Finanzsystems und mit mehr Engagement beim Kampf gegen die Klimakrise. «Es gibt keine perfekten Lösungen in einem perfekten Sturm. Aber wir können daran arbeiten, den Schaden zu kontrollieren und Möglichkeiten zu nutzen.» Er bezeichnete den Klimawandel als «existenzielle Herausforderung» und sagte, dass sich die globale Verpflichtung, den Temperaturanstieg auf der Erde auf 1.5 Grad Celsius zu begrenzen, «fast in Rauch auflöse». Auch bezüglich des Kriegs in der Ukraine zeigte sich Guterres nicht optimistisch, dass dieser bald beendet werden könnte. «Es wird ein Ende dieses Krieges geben. Es gibt ein Ende von allem. Aber ich sehe das Ende des Krieges nicht in der unmittelbaren Zukunft.» Momentan glaube er nicht, dass es eine Chance gäbe, ernsthafte Verhandlungen zu fördern, um kurzfristig Frieden zu erreichen.





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