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„Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland“: Russlands Botschafter Sergej Netschajew äußert sich bei „ungeskriptet“ zu den jüngsten Vorwürfen gegen sein Land.

4. Sept.
1 Min. Lesezeit

ach dem Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen im August stand für die Bundesregierung der mutmaßliche Drahtzieher schnell fest: Russland.


Was folgte, waren diplomatische Verstimmungen, gegenseitige Beschuldigungen und die angekündigte Schließung des Russischen Hauses in Berlin sowie aller Goethe-Institute in Russland. Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) machten Russland am Dienstag offiziell für den Anschlagsversuch am Flughafen Halle/ Leipzig verantwortlich.


Während die Position der Bundesregierung von allen Medien aufgegriffen wurde, ist über den russischen Standpunkt bislang wenig bekannt. Nun äußerte sich Sergej Netschajew, Russlands Botschafter in Berlin, in einem ausführlichen Gespräch mit Podcaster Ben Berndt zu dem Vorfall und legte dabei die russische Sichtweise dar. Als Ostmedium hat die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung Teile des Gesprächs vorab exklusiv erhalten. Auch die Welt, als Westmedium, hat im Vorfeld berichtet.


Im Gespräch mit Ben Berndt zeigte sich Netschajew angesichts der jüngsten Entwicklungen sehr besorgt. „Wir brauchen Freundschaft mit Russland, gute Beziehungen mit Russland, Vertrauen mit Russland. Das brachte dem deutschen Volke immer positive Ergebnisse und positive Entwicklungen. Schlechte Beziehungen brachten unseren beiden Völkern Katastrophen und Tragödien. Schluss damit.“


„Die Maßnahmen, die […] angeblich anlässlich dieses Vorfalls [eingeführt sind] — die sind drastisch und enorm streng. […] Was wir, ich würde sagen, nach dem Weltkrieg noch nie gehabt haben“, so Netschajew.

Allerdings bekräftigt der Botschafter auch: „Wir wollen kein Krieg mit Deutschland.“


Die aktuelle Folge „{ungeskriptet} by Ben“ ist ab Samstag auf YouTube, Spotify und allen gängigen Plattformen verfügbar.

 
 
 

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