Wir haben Willy nicht zugehört: Nie zuvor war die Menschheit in der Lage, sich selbst auszurotten!

Aktualisiert: Mai 29

Willy Brandt leitete von Mitte der 70er bis in die 80er Jahre die unabhängige Nord-Süd-Kommission. Menschen aus vielen Ländern befassten sich mit den globalen Problemen der ganzen Menschheit und nicht nur denen eines einzelnen Landes. Sie bekamen damit einen anderen Blick auf die Herausforderungen und notwendigen Politiken. Und sie stellten dabei fest: Ohne grundlegende Veränderungen hat die Menschheit keine Chance zu überleben. Er wurde in Politik und Gesellschaft kaum verstanden, nur wenige zogen für ihr politisches Engagement die Schlussfolgerungen, dass die grundlegenden Veränderungen eingeleitet werden müssen. Seine Prognose haben sich leider als zutreffend erwiesen. Wir haben viele Jahre möglicher Aktivitäten zur "Sicherung des Überlebens" versäumt. Aber Brandt hat immer noch recht: Warten wir nicht, ob es noch schlimmer kommt oder nicht, gestalten wir nach bestem Wissen und Gewissen selbst unsere Zukunft. Wir schlagen von der Internationalen FriedensFabrik Wanfried vor, sich dazu Handlungsmöglichkeiten zu schaffen durch den Zusammenschluss zu überparteilichen Wahlkreisforen in den Bundestagswahlkreisen und so politisches Gewicht aufzubauen. Diese Wahlkreisforen können - wie einst Brandt - leichter Themen anpacken, die erst von Minderheiten mitgetragen werden, weil sie nicht fürchten müssen, dafür bei den nächsten Wahlen vom Wähler bestraft zu werden. Brandt war damals Vorsitzender der SPD, doch hörte immer wieder: Mit den Themen gewinnen wir doch keine Wahlen.

















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