Will die NATO einen großen Krieg mit Russland? NATO-Mitglied Litauen provoziert einen Zusammenstoß
Auszügen aus dem Blättchen aus "Wollen wir einen langen Krieg?"

"Einen neuen Aspekt hat Litauen in diesen Konflikt eingebracht. Das Verbot des Eisenbahntransits bestimmter Güter von Russland nach Kaliningrad kann nur als zielgerichtete Provokation verstanden werden. Zwar erklärte die litauische Ministerpräsidentin Ingrida Simonyte, dass davon nur solche Waren betroffen wären, die unter die westlichen Sanktionen fallen. Sie verschwieg aber, dass diese Sanktionen Import und Export bestimmter Waren aus und nach Russland verbieten, doch vom Transitverkehr ist keine Rede. Litauen ist in diesem Falle weder Exporteur noch Importeur, sondern greift in den innerrussischen Warenverkehr ein. Litauen ist NATO-Mitglied, was bedeutet, dass ein NATO-Mitglied – vorerst „nur“ mit wirtschaftlichen Mitteln – gegen Russland vorgeht. Wer aber kann eine militärische Aktion oder Reaktion ausschließen? Was ist die Beteuerung diverser Vertreter von NATO-Staaten wert, keinen Krieg mit Russland zu wollen? Emotional mag man die litauische Entscheidung verstehen, rational betrachtet verschärft sie die Situation."...
"Inzwischen, am 24. Juni, tauchte im ZDF-Teletext etwas sehr Merkwürdiges auf. Für Seite 128 wurde angekündigt: „Lawrow: Westen bereitet Krieg vor.“ Auf der Seite selbst aber las man den Hinweis, diese Nachricht sei gelöscht worden. Warum? Falls der russische Außenminister eine falsche Fährte legen wollte, hätte es doch Argumente geben müssen, seine Behauptung zu widerlegen. Gab es solche Argumente nicht, weil Lawrows Aussage der Wahrheit nahekam, aber nicht das Licht der Öffentlichkeit erblicken sollte? Warum widersprach man im Westen nicht vehement? Sollen die Menschen im Westen auf einen längeren Krieg vorbereitet werden, weil die politische Führung das so will?"...
"Die sich selbst mandatierende Gruppe hat der Ukraine zugesichert, sie finanziell, humanitär, militärisch und diplomatisch zu unterstützen, „so lange es nötig ist“. Zu lesen war auch „unbegrenzt“ und „mit Soldaten“. Von irgendwelchen Ideen, wie der Krieg schnell beendet werden könnte, war in den offiziellen Statements keine Rede. Die Berliner Zeitung kommentierte das als die „eigene Ratlosigkeit“ der Staats- und Regierungschefs. Es sieht also bedauerlicherweise alles nach einem langen Krieg aus, zum Schaden aller."





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