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Wer ist die größere Gefahr für die Wirtschaft – die AfD oder Friedrich Merz und seine Koalition? Doch die Wirtschaft steckt ohne AFD bereits in der Krise. Und CDU und SPD haben keine Lösungen.

7. Sept.
1 Min. Lesezeit

Ostdeutsche Allgemeine: Am Morgen nach der Wahl befragte das Info-Radio des RBB den AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla. Überraschenderweise ging es diesmal um politische Inhalte und nicht um die Grundgesetztreue Chrupallas oder der AfD. Er wurde gefragt, ob die AfD nun wie befürchtet die Wirtschaft des Landes ruinieren werde und somit die Enttäuschung für die Bevölkerung programmiert sei. Chrupalla entgegnete, dass Deindustrialisierung, Insolvenzen und wirtschaftlicher Abstieg mit SPD und CDU einhergegangen seien und nicht mit der AfD. Da hatte Chrupalla einen Punkt gemacht.


Tatsächlich sind die ökonomischen Daten insbesondere für Sachsen-Anhalt miserabel: seit drei Jahren Rezession, sinkende Investitionen, immer mehr Insolvenzen, steigende Arbeitslosigkeit. Auf der anderen Seite nehmen Ausgaben und Verschuldung des Landes weiter zu, ohne aber damit positive ökonomische Effekte zu erzielen. So ist es nur folgerichtig, dass laut Wähler-Analyse die Themen Wirtschaft und Soziales bei den Menschen im Land ganz oben auf der Agenda standen – und sie dabei nicht mehr auf SPD oder CDU vertrauten.

 
 
 

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