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Neue Entspannungspolitik ist dringlich, denn die Weltkriegsgefahr ist real: Wie sie durchsetzen?

19. Nov. 2021
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Nov. 2021

Wir sind in einer akuten Weltkriegsgefahr und sie dürfte uns über Jahre und Jahrzehnte in Atem halten. Sie treibt die Aufrüstung und damit auch den Klimawandel voran und verschlingt die Mittel, die wir für den Schutz des Klimas und die sozialen Menschenrechte brauchen. Welche Aktivitäten können wir, die diese Gefahr sehen und nicht hinnehmen wollen, ergreifen? Das wollen wir bei der Friedenswerkstatt am Freitag, den 3. Dezember, (neuer Termen) um 19 Uhr auf ZOOM unter: https://us02web.zoom.us/j/3216854044 besprechen. Bei dieser Werkstatt werden wir Englisch sprechen, weil wir vor allem die internationale Vernetzung voranbringen wollen.

Hier sind die Gründe, warum wir die Weltkriegsgefahr für real und friedenspolitisches Handeln für dinglich halten:

  1. Gefahren von akuten Zusammenstößen im "indopazifischen Raum" zwischen US-Amerikanischen und chinesischen Kriegsschiffen

  2. Die Erfahrung von Beinahe-Atomkriegen durch technisches Versagen in spannungsgeladenen Zeiten

  3. Die reale Bedrohung der US-Amerikanisch geführten westlichen Vorherrschaft durch China und Russland und die Verweigerung der Schaffung einer Welt gleichberechtigter durch den USA und den Westen: Wenn es friedlich bleibt, wird China die USA wirtschaftlich überholen und wird damit auch die höheren politischen und militärischen Mittel bekommen (wenn keine multipolare Ordnung gelingt)

  4. Die vom Westen vorangetriebenen Aufrüstung (mit einem neuen US-Rekord-Rüstungshaushalt) und Einkreisung Russlands und Chinas

  5. Die Schwächung der Kapazitäten für friedliche Konfliktlösungen und Abbau von erreichten Abrüstungsabkommen

  6. Die Erfahrung der Eskalation der meisten Großmachtkonflikte um globale Vorherrschaft in den vergangenen 500 Jahren

Unsere Handlungsoptionen wollen wir als Antworten auf diese Herausforderungen diskutieren: Welche Maßnahmen können zu einer Entspannung führen, wie können wir sie erreichen?


Reiner Braun vom Internationalen Friedensbüro (IPB) und der Kampagne "Abrüsten statt Aufrüsten" wird um 18 Uhr dazu ein Impulsreferat halten. Er hatte in Wanfried auch die Rede beim Ostermarsch gehalten.


Wer schon weiß, dass er oder sie Beiträge von max. 5 Minuten dazu leisten will, kann sich dafür registrieren, damit wir sie für die Veranstaltung vorsehen können: info@internationale-friedensfabrik-wanfried.org

Friedenswerkstatt am Freitag, den 3. Dezember, um 19 Uhr auf ZOOM unter https://us02web.zoom.us/j/3216854044


Am Samstag, den 11.12. setzen wir die Diskussion über die Umsetzung des Gehörten für die Vernetzung für Entspannungspolitik um 13 Uhr fort.



 
 
 

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