USA-Vorherrschaftspolitik: Vom "Krieg gegen den Terror" zur direkten Konfrontation mit China

Seit 20 Jahren nutzen die Kräfte, die die US-Politik dominieren 9/11. Sie nutzten das Bedrohungsgefühl der US-Amerikaner, um ihren Plan umzusetzen, mit Gewalt die "Tankstelle der Welt" unter ihre Kontrollen zu bringen. Sie wollten darüber ihre globale Vorherrschaft dauerhaft sichern. Alle möglichen Kräfte, die Gleichberechtigung einfordern könnten, Europa, Japan, China, sind auf das Öl im Nahen und Mittleren Osten angewiesen, auch im Falle einer militärischen Konfrontation.


Um diese Kontrolle in der ölreichen Region durchzusetzen, haben die US-Politiker - in der Regel in Zusammenarbeit mit anderen Westmächten - Staaten verwüstet, Hunderttausende getötet, zig Millionen zu Vertriebenen und Flüchtlingen gemacht. Sie haben viele Zivilisten getötet und viele Menschen damit zu Feinden des Westens gemacht und auch der Umsetzung der westlichen Werte schweren Schaden zugefügt: Mit der Behauptung, westliche Werte, wie Demokratie oder Menschenrechte, durchsetzen zu wollen, haben sie genau das Gegenteil gemacht, die Menschenrechte massiv selbst verletzt (etwa Folter), mit brutalen Diktatoren und Milizen zusammengearbeitet. Sie haben die Menschen in vielen Ländern wieder in überwundene Gewaltauseinandersetzungen zurückgeworfen und viele Staaten bei ihrer Umsetzung von Menschenrechten um Jahrzehnte zurückgeworfen.


Die Durchsetzung einer Kontrolle der ölreichen Region zur Absicherung der globalen US-Vorherrschaft ist nicht gelungen. Die USA und westliche Partner führen in vielen rohstoffreichen Ländern weiter Krieg. Aber sie scheinen sich jetzt die direkte Konfrontation mit China vorzubereiten. Da China die USA wirtschaftlich überholt hat, wird die Basis für die USA für ihre Vorherrschaft immer schwächer. Wirtschaftskraft ist die Basis für politischen Einfluss und militärische Stärke. Und mit jedem Tag werden die USA relativ schwächer. Sie verfügen aber noch über eine riesige militärische Überlegenheit. Deren Einsatz kann nicht nur zur Vernichtung Chinas führen, sondern wird wahrscheinlich die Bewohnbarkeit der Erde vernichten. Die Gefahr ist akut, dass es dazu kommen wird. Zu befürchten ist, dass die im Westen vorherrschenden politischen Strömungen wieder genauso ignorieren werden, wie die Warnungen vor den Folgen ihres "Krieges gegen den Terror".


Die britische Antikriegs-Koalition "Stopthewar" schreibt: "Doch trotz der demütigenden Niederlage in Afghanistan und des Scheiterns des "Krieges gegen den Terror" haben unsere Führer nichts gelernt. Jetzt erleben wir eine alarmierende Eskalation der Spannungen mit China durch eine neue Partnerschaft zwischen dem Vereinigten Königreich, den USA und Australien - AUKUS - eine Partnerschaft, die eine bedeutende militärische Provokation in der indo-pazifischen Region darstellt.


Stop the War hat sich konsequent gegen die aggressive außenpolitische Agenda unserer Regierung gestellt. Wir haben uns gegen die Invasion und Besetzung Afghanistans und des Iraks, gegen die Bombardierung Libyens und Syriens, gegen die Unterstützung des von den Saudis geführten Krieges im Jemen eingesetzt und müssen nun unsere Kampagne gegen den Vorstoß in eine militärische Konfrontation mit China verstärken.


Wir haben auch eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung der Islamophobie und der Aushöhlung unserer bürgerlichen Freiheiten gespielt, die vorhersehbar aus dem "Krieg gegen den Terror" entstanden sind. Dies muss fortgesetzt werden.


Zwanzig Jahre nach dem Beginn des Krieges gegen den Terror ist der Bedarf an einer starken Antikriegsbewegung so groß wie eh und je."


Wir brauchen eine internationale Vernetzung. Einen Angriff der USA auf China oder Russland können wir nur weltweit gemeinsam verhindern und den Übergang zu einer gleichberechtigten Welt nur gemeinsam schaffen.


Wir wissen von den folgenden Organisationen, dass sie die Gefahr eines US-Angriffs auf China ähnlich groß wie wir sehen und hoffen eine internationale Vernetzung hinzubekommen:











Neben StoptheWar in Großbritannien: https://www.stopwar.org.uk/


Codepink USA: https://www.codepink.org/


The Transnational in Skandinavien: http://www.transnational.org/

stark engagiert ist der britisch-australische Journalist und Friedensaktivist: John Pilger


JohnPilger.com - die Filme und der Journalismus von John Pilger


Wenn Ihr hierzulande eine Vernetzung zu dem Thema mit anpacken wollt und mit uns eine Internationale Vernetzung voranbringen wollt,

meldet Euch: info@internatioinale-friedensfabrik-wanfried.org.



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