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Aufbruch in Prag: Für Friedensgespräche statt Waffenlieferungen, gegen Verarmung von uns Europäern

12. März 2023
2 Min. Lesezeit

Proteste in der Tschechischen Republik gegen Militärhilfe für die Ukraine, Demonstranten skandieren "Stoppt den Krieg, stoppt die NATO". Tschechien soll Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg übernehmen Zu den Forderungen, die die Organisatoren im Internet veröffentlichten, gehörten Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise sowie ein Ende der tschechischen Waffenlieferungen in die Ukraine. Tschechiens Regierung solle im Ukraine-Konflikt eine Vermittlerrolle übernehmen und Friedensgespräche in Prag anregen. Die Hilfe für die Ukraine solle zwar fortgesetzt werden, sich aber auf humanitäre statt militärische Hilfe beschränken.


Protest in Prag gegen Inflation und militärische Unterstützung für die Ukraine


Tausende Menschen haben am Samstag in der tschechischen Hauptstadt Prag gegen hohe Lebenshaltungskosten und die militärische Unterstützung der Regierung für die Ukraine protestiert.

Unter dem Motto "Tschechien gegen die Armut" wurde der Protest von der Partei Pravo Respekt Odbornost (PRO) organisiert.

Außerdem forderten die Demonstranten die Einstellung der Waffenlieferungen an Kiew und schlugen vor, eine Friedenskonferenz in Prag abzuhalten. Einige hielten Transparente, die sich ausdrücklich gegen die Mitgliedschaft des Landes in der Nordatlantikvertragsorganisation (NATO) richteten.

Obwohl die jährliche Inflationsrate in der Tschechischen Republik von 17,5 Prozent im Januar auf 16,7 Prozent im Februar zurückging, lag sie immer noch deutlich über der von der Tschechischen Nationalbank festgelegten Toleranzschwelle von 3 Prozent.

Eine von PAQ Research durchgeführte und vom Tschechischen Rundfunk im Dezember 2022 veröffentlichte Analyse prognostizierte, dass in diesem Jahr bis zu 30 Prozent der Haushalte in der Tschechischen Republik aufgrund der steigenden Energie- und Wohnkosten in die Armut abrutschen könnten.


Es sprechen Jindřich Rajchl, Senatorin Jana Zwyrtek Hamplová, Tomáš Nielsen, Petr Vacek, Ondřej Svoboda, Professor Jiří Beran, Ondřej Dostál, Alena Dernerová, Otakar Březina, Daniel Sterzik, Petr Vrána und weitere hochrangige Gäste.




Tausende Menschen haben sich am Samstag auf dem Prager Wenzelsplatz zu einer Demonstration unter dem Slogan „Tschechien gegen Armut“ versammelt. Sie schwenkten tschechische Fahnen und riefen die liberal-konservative Regierung zum Rücktritt auf, wie in TV-Berichten und Internetvideos zu sehen war. Dem Kabinett von Ministerpräsident Petr Fiala warfen sie vor, zu wenig gegen die Teuerung zu unternehmen. Tschechien soll Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg übernehmen Zu den Forderungen, die die Organisatoren im Internet veröffentlichten, gehörten Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise sowie ein Ende der tschechischen Waffenlieferungen in die Ukraine. Tschechiens Regierung solle im Ukraine-Konflikt eine Vermittlerrolle übernehmen und Friedensgespräche in Prag anregen. Die Hilfe für die Ukraine solle zwar fortgesetzt werden, sich aber auf humanitäre statt militärische Hilfe beschränken.

 
 
 

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