Saudi Arabien als BRICS Mitglied stärkt multipolare Welt: Europa mit wachsendem Außenhandelsdefizit
Im auslaufenden Jahr 2022 treten zwei Trends immer stärker hervor. Die unabhängigen Länder gewinnen dank der Sanktionspolitik der USA laufend an Kraft und Zusammenhalt, während Europa von der Politik offenbar gezielt auf einen Abgrund zusteuert. Das Handelsdefizit der EU-Länder erreichte allein im August 2022 einen historischen Anti-Rekord von unglaublichen 58 Mrd. € (Handel mit Ländern außerhalb der defizit-EU), verglichen mit den 15-20 Mrd. € Überschuss, die 2019-2020 erzielt wurden. Europa zahlt einen unglaublichen Preis für die Energiekrise. Praktisch das gesamte Defizit ist auf die Energie zurückzuführen. Wie viel kostet Europa die Energiekrise? Die Schätzung der Handelsbilanz spricht von 700-800 Milliarden Euro pro Jahr!
21. Oktober 2022
Im auslaufenden Jahr 2022 treten zwei Trends immer stärker hervor. Die unabhängigen Länder gewinnen dank der Sanktionspolitik der USA laufend an Kraft und Zusammenhalt, während Europa von der Politik offenbar gezielt auf einen Abgrund zusteuert.
Die Politik der EU im Auftrag und zum Nutzen der USA verursacht ein massives Handelsbilanzdefizit im heurigen Jahr. Wir haben gesehen, dass sich immer mehr Länder gegen die Hegemonie der USA und des Dollars stellen. Organisationen wie BRICS+, SOZ, CICA und andere schließen sich gegen die Hegemonie der USA und ihrer europäischen Vasallen zusammen. Der Dollar soll durch eine BRICS Währung im größeren Teil der Welt ersetzt werden. Erdöl und Erdgas dominieren noch immer als Energiequellen. Umso wichtiger ist die Rolle der Ölproduzenten. Kronprinz Mohammed bin Salman Al Saud von Saudi-Arabien (KSA) hat seinen Wunsch geäußert, dass das Königreich als Vollmitglied der BRICS beitritt, so Cyril Ramaposa, Präsident Südafrikas, bei seinem Besuch in Riad. Der Beitritt Saudi Arabiens zu den BRICS, der bereits 2023 erfolgen könnte, wäre nicht nur eine weltweite Sensation, sondern würde auch das Gleichgewicht der politischen Kräfte und Ländergruppen auf der internationalen Bühne neu gestalten.
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Europa zahlt einen unglaublichen Preis für die Energiekrise
Das Handelsdefizit der EU-Länder erreichte allein im August 2022 einen historischen Anti-Rekord von unglaublichen 58 Mrd. € (Handel mit Ländern außerhalb der defizit-EU), verglichen mit den 15-20 Mrd. € Überschuss, die 2019-2020 erzielt wurden. In Anbetracht der Trends könnte das Außenhandelsdefizit der EU-Länder im Jahr 2022 500 Milliarden Euro erreichen.
Unter den großen europäischen Ländern ist die Situation in Frankreich (18 Milliarden Euro Defizit) und Italien (10 Milliarden Euro Defizit gegenüber einem Überschuss von 5-6 Milliarden Euro, der als normal galt) am kritischsten. Die deutsche Handelsbilanz tendiert gegen Null.
Praktisch das gesamte Defizit ist auf die Energie zurückzuführen. Wie viel kostet Europa die Energiekrise? Die Schätzung der Handelsbilanz spricht von 700-800 Milliarden Euro pro Jahr! Hinzu kommen die direkten Kosten aufgrund der Destabilisierung der Industrie (erzwungene Einschränkungen des Gas- und Stromverbrauchs und steigende Energiepreise).





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