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Sahra Wagenknecht: Die Behauptung, man könne mit Putin nicht verhandeln, ist Quatsch und widerlegt

21. Okt. 2022
1 Min. Lesezeit

Wagenknecht entlarvt Mainstream: Es sei «Quatsch», dass man mit Putin nicht verhandeln könne. Sie spricht von «teilweise sogar erfolgreichen» Gesprächen

Mit Wladimir Putin könne man unmöglich verhandeln, lautet die in den Medien dominierende Auffassung. «So ein Quatsch!», sagt Sahra Wagenknecht, Bundestagsabgeordnete von Die Linke. Als historische Argumente nennt sie die Verhandlungen mit Chruschtschow während der Kuba-Krise. Oder die Gespräche am Ende des Afghanistan-Krieges zwischen den USA und den Taliban, einer islamistischen Terrormiliz. Oder dass Deutschland sogar Waffen an die saudi-arabischen Kriegsverbrecher liefert, die im Jemen-Krieg bereits 80.000 Kinder ermordet haben. Dieses Gerede, so Wagenknecht, sei eine einzige Farce. «Ich finde, wir sollten uns nicht für dumm verkaufen lassen.» Denn es sei längst mit Putin verhandelt worden, auch nach dem 24. Februar – «und teilweise sogar erfolgreich». Als Beispiel verweist Wagenknecht auf das Getreideabkommen: Schiffe transportieren mittlerweile wieder Getreide über das Schwarze Meer. Oder dass sich internationale Experten am Schutz des Atomkraftwerks in Saporischschja beteiligen können. Allerdings, fügt die Politikerin erschüttert an, seien es niemals westliche Staaten gewesen, die die Initiative für Verhandlungen ergriffen hätten. Sondern Schwellenländer wie etwa die Türkei. Wagenknecht sagt, mit ebensolchen Gesprächen wäre man schon viel weiter. «Man hätte diesen Krieg verhindern oder zumindest beenden können.»

 
 
 

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