Russlands Außenminister Lawrow hält eine die westlichen Erzählungen zu den Ursachen des Krieges in der Ukraine vernichtende Rede in der UNO. Das Afrikanische Nachrichten Netzwerk macht sie zugänglich.
Die Argumente von Sergey Lawrow in der Rede sind folgende:
1. Die Ukraine wurde 2004 durch eine illegale dritte Runde der Präsidentschaftswahlen manipuliert, und Europa zwang die Ukraine zur Wahl zwischen Russland und Europa.
2. Die Unruhen 2013 in Kiew wurden organisiert, um ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu erzwingen, trotz Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).
3. Im Februar 2014 wurde ein Friedensabkommen zwischen Präsident Janukowitsch und der Opposition erreicht, inkl. nationaler Einheitsregierung und Neuwahlen, die von der Opposition gebrochen wurden, die stattdessen eine Regierung der Sieger etablierte.
4. Die europäischen Garanten dieses Abkommens (Deutschland, Polen, Frankreich) haben das Brechen des Abkommens durch die Opposition nicht geahndet.
5. Die Folge war der Umsturz in Kiew, unterstützt durch westliche Länder, inklusive der Verherrlichung der ukrainischen Sprache und Verteufelung der russischsprachigen Proteste in der Krim und im Donbas als Terroristen.
6. Als Reaktion gab es das Referendum auf der Krim zur Unabhängigkeit und Aufnahme in Russland.
7. Die Europäer haben durch ihr Vorgehen die territoriale Integrität der Ukraine in den Grenzen von 1991 verletzt, die sie sonst immer fordern.
8. Das Minsk-II-Abkommen von 2015 wurde von der Ukraine unter Präsident Poroschenko abgelehnt, die westlichen Partner kontrollierten Kiew weiterhin.
9. Weitere Abkommen, z.B. bei den Normandie-Gipfeln und Paris-Deklarationen, wurden nicht eingehalten, besonders bezüglich der Sonderstatus für den Donbas und der Sicherung der russischen Sprache sowie Selbstverwaltung.
10. Westliche Länder pumpten die Ukraine weiterhin mit Waffen voll, um die Konflikte zu verlängern.
11. Anfang 2022 hat Russland eine Sondermilitäroperation gestartet, nachdem westliche Staaten einen gewaltsamen Machtantritt in Donbas vorbereiteten.
12. Friedensverhandlungen führten Anfang 2022 zu einem Dokument, das jedoch durch britische Einflussnahme auf Kiew blockiert wurde, was Europa tolerierte.
13. Weitere diplomatische Versuche, z.B. das Trump-Putin-Treffen 2025 in Anchorage, wurden von europäischen Ländern verhindert und auf NATO/G7-Treffen abgelehnt.
14. Russland will eine dauerhafte friedliche Lösung auf Basis der geänderten Realität und Sicherheitsinteressen.
15. Die Ukraine verbietet die russische Sprache in allen gesellschaftlichen Bereichen, was eine Diskriminierung von Russischsprachigen bedeutet und von Europa und NATO ignoriert wird.
16. Nationale ukrainische Gesetze und die Idealisierung von Nazi-Ideologien durch ukrainische Behörden werden ignoriert, obwohl sie eine Verletzung europäischer Werte darstellen.
17. Die UN-Charta verlangt Respekt der Menschenrechte und Selbstbestimmungsrecht der Völker, welches in der Ukraine nicht gewahrt wird.
18. Der UN-Generalsekretär befürwortet formell die territoriale Integrität der Ukraine, ignoriert aber das Selbstbestimmungsrecht von Krim und Donbas, was Russland kritisiert und als ungleiches Prinzip darstellt (Vergleich mit Grönland).
19. Das Kiewer Regime repräsentiere nicht alle Bürger der Ukraine, besonders nicht die Bewohner von Krim, Donbas und Noworossija, sondern setze Terror ein.
20. Fazit: Europa und der Westen setzen durch ihre Politik eine illegale und unmenschliche Politik gegen russische Interessen und Bevölkerungsgruppen durch und behindern Friedensbemühungen.






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