Ranggleich: Mit dem Waffenstillstandsabkommen im Zollkonflikt hat sich China im vergangenen Jahr ökonomisch auf Augenhöhe mit den USA gekämpft
Junge Welt, Auszug: Das Gipfeltreffen, zu dem Trump seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping im Weißen Haus empfing, hat kaum konkrete Ergebnisse hervorgebracht. Die Pläne, ein bilaterales Board of Investors zu etablieren, um neue chinesische Investitionen in den Vereinigten Staaten anzuregen? Sie scheiterten. Ein echter Durchbruch in Sachen künstliche Intelligenz blieb aus. Selbst das Waffenstillstandsabkommen im Zollkonflikt, das im November ausläuft, wurde bloß um dürftige zwei Monate verlängert, bis Januar. Beijing hätte gerne zwei Jahre bekommen. Und doch: Mit genau diesem Abkommen hat die Volksrepublik sich im vergangenen Jahr ökonomisch auf Augenhöhe mit den USA gekämpft – und da steht sie weiterhin. Das ist der große Unterschied zu dem Treffen im Weißen Haus vom Januar 2020.





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