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Pakistan, Kreta, Australien, und, und, und: Die Klimazerstörung schafft immer mehr menschliches Leid

16. Okt. 2022
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Okt. 2022

Die Zerstörung des Klimas, wie wir es gewohnt waren und in dem sich unsere derzeitige Lebensweise entwickeln konnte, kommt schneller und extremer, als es die Klimaforscher voausgesagt hatten, bzw. entspricht ihren schlimmsten Voraussagen, dem WORSTCASE. Ihre Warnungen wurden von den Lobbygruppen und den Medien, aber auch von uns "Gewohnheitstieren" so verdrängt, so dass keine rechtzeitigen Maßnahmen ergriffen worden sind und immer noch nicht ergriffen werden. Hier nur einige der Vorkommnisse, die immer schneller und extremer immer mehr Menschen weltweit treffen.


"Biblische Katastrophe: "Wirbelsturm vor Kreta, Wassermassen fluten Flughafen


Heftige Unwetter überziehen die griechische Urlaubsinsel Kreta. Augenzeugen filmen eine Wasserhose vor der Küste, dramatische Regenfälle und schwerer Sturm richten Chaos an. Der Flughafen von Heraklion wird überschwemmt und gesperrt.



Australien ist nach Überschwemmungen "down under water"

Der australische Bundesstaat Victoria ist weiter von heftigen Überschwemmungen betroffen. Die Lage droht sich zuzuspitzen. In einigen Gebieten stehen Häuser und Straßen unter Wasser.


In der Region Shepparton könnten zehntausende Häuser überflutet werden

Lee Simpson, ein Anwohner, kann sich nicht an derartige Wassermassen erinnern: „So etwas habe ich noch nie gesehen, und ich habe mein ganzes Leben hier verbracht. Ich habe gehört, dass es das letzte Mal im Jahr (19)74 oder so eine Überschwemmung gegeben hat. Ich war bei der Überschwemmung von (19)93 dabei, und es war nicht so wie jetzt. Ich weiß es nicht, es ist einfach unwirklich.“


Katastrophe ohne Ende – warum unsere Hilfe für die Flutopfer von Pakistan jetzt wichtiger ist, denn je

„Das Wasser war überall. Alles wurde zerstört“, berichtet Menno*. Sie und ihre Familie haben alles verloren. „Das Haus ist nicht mehr bewohnbar, das Vieh tot. Wir haben kein Einkommen mehr. Wovon sollen wir leben?“ fragt sie.

Menno lebt im Süden Pakistans – dort wo im Sommer die heftigsten Monsunregenfälle seit Jahrzehnten nieder gingen. Ein Drittel Pakistans wurde dabei überflutet. Über 1.300 Menschen starben, Unzählige verloren ihre Existenz. Insgesamt waren 33 Millionen Menschen von den Folgen der Überflutungen betroffen – die Hälfte davon Kinder.

„Es hat lange gedauert, bis jemand kam, um uns zu helfen“, berichtet Menno. „Wir mussten hungern – einen Tag fanden wir etwas zu essen – am nächsten wieder nicht. Am meisten setzt das den Kindern zu.“

Das Wasser ist zurückgegangen. Doch jetzt sehen sich die Menschen in Pakistan mit zerstörter Infrastruktur konfrontiert.

Hinzu kommt, dass die Fluten in Pakistan auch große Teile der Infrastruktur zerstört haben. „Viele Krankenhäuser sind beschädigt und nicht einsatzbereit. Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem Krankheiten wie Cholera drohen“, erklärt humedica Pakistan-Experte Klaus Haas. „Das Wasser kann nur sehr langsam abfließen. Zusammen mit Fäkalien bildet sie eine gefährliche Mischung.“




 
 
 

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