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Nordstream Anschläge könnten helfen, die US-Wirtschaft anzukurbeln

31. Okt. 2022
1 Min. Lesezeit

Auszüge aus Neopress: Seitdem die beiden Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 ganz oder zumindest teilweise gesprengt wurden, fragt sich alle Welt, wem die Sprengungen nutzen und wer sie folglich eingeleitet haben könnte. Der Versuch, die Zerstörung der Pipelines Russland in die Schuhe zu schieben, ist deshalb ein sehr fragwürdiges Unterfangen, denn die zerstörten Röhren schaden dem Land mehr als sie ihm nutzen.

In den USA erklärte der bekannte amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs bereits Anfang Oktober gegenüber Bloomberg TV: „Ich würde wetten, dass dies eine Aktion der USA war – vielleicht der USA und Polens.“ Zur Begründung verwies er nicht nur auf die Freude amerikanischer Politiker über die erfolgreiche Zerstörung der Pipelines, sondern auch auf die wirtschaftlichen Probleme der Vereinigten Staaten.

Dort wurden in den vergangenen Jahren große Überkapazitäten aufgebaut. Sie können nur mühsam durch den mit viel billigem Notenbankgeld angekurbelten Konsum ausgelastet werden, weil die Einkommen der einfachen Bevölkerung nicht annähernd so stark gestiegen sind wie die Produktionskapazitäten.

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Droht eine Übernahme der deutschen Wirtschaft?

Helfen könnte an dieser Stelle, wenn die lästige Konkurrenz aus dem Ausland ihre Anteile am Welthandel verliert, weil sie beispielsweise durch gegenüber den USA deutlich erhöhte Energiepreise nicht mehr wettbewerbsfähig wäre. (..) Laut dem Handelsblatt zahlen deutsche Unternehmen derzeit Energiepreise, die acht- bis neunmal so hoch sind wie die Preise, die US-Unternehmen für Energie bezahlen müssen. (..)



 
 
 

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