Noam Chomsky: NATO (die wir mitfinanzieren) ist das "gewalttätigste, aggressivste Bündnis der Welt"
Er begründet das schon allein mit den letzten völkerrechtswidrigen Angriffskriegen des Bündnisses oder einzelner seiner Mitglieder auf Irak, Libyen und Serbien
Noam Chomsky
Avram Noam Chomsky [ˈævɹəm ˈnoʊəm ˈtʃɑmski] (* 7. Dezember 1928 in Philadelphia, Pennsylvania, USA) ist emeritierter Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT), einer der weltweit bekanntesten Intellektuellen und seit den 1960er Jahren einer der prominentesten Kritiker der US-amerikanischen Politik. Chomsky gehört zu den bekanntesten Linguisten der Gegenwart. Er übte durch die Verbindung der Wissenschaftsdisziplinen Linguistik, Kognitionswissenschaften und Informatik besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts starken Einfluss auf deren Entwicklung aus. Seine Beiträge zur allgemeinen Sprachwissenschaft sowie seine Modelle der generativen Transformationsgrammatik veränderten den bis dahin vorherrschenden US-amerikanischen Strukturalismus. Seine Kritik am Behaviorismus förderte den Aufstieg der Kognitionswissenschaft. Chomsky war ab den 1960er und 1970er Jahren oft im politischen und wissenschaftlichen Diskurs in den Massenmedien präsent. Seit seiner Kritik am Vietnamkrieg trat er immer wieder als scharfer Kritiker der US-amerikanischen Außen- und Wirtschaftspolitik in Erscheinung und wurde als Kapitalismus- und Globalisierungskritiker weltweit bekannt. Zu seinen bedeutendsten medientheoretischen Arbeiten gehörte die Entwicklung der Theorie des Propagandamodells zusammen mit Edward S. Herman. Er bezeichnet sich als libertären Sozialisten mit Sympathien für den Anarchosyndikalismus, ist Mitglied der Industrial Workers of the World, der Internationalen Organisation für eine Partizipatorische Gesellschaft (IOPC) und Ratsmitglied der Progressiven Internationalen (PI).





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