Nach einem langen Wahlabend spricht Ulrike Guérot mit Alexander King, dem Berliner Spitzenkandidaten des BSW über das Ergebnis der Wahl und die Frage: Wie geht es jetzt mit dem BSW weiter?
Nach einem langen Wahlabend spricht Ulrike Guérot mit Alexander King, dem Berliner Spitzenkandidaten des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), über das Ergebnis der Wahl und die Frage: Wie geht es jetzt mit dem BSW weiter? Lange lag der Einzug in das Berliner Abgeordnetenhaus in Reichweite. Am Ende reichte es nicht – dennoch sieht King in dem Ergebnis und insbesondere in der kommunalen Verankerung der Partei eine Grundlage für die weitere politische Arbeit. Nach seinen Angaben ist das BSW künftig in elf von zwölf Berliner Bezirksverordnetenversammlungen vertreten. Im Gespräch geht es um die Ursachen des Wahlergebnisses, die Unterschiede zwischen Ost- und West-Berlin und die Frage, warum neue Parteien in Ostdeutschland teilweise andere Voraussetzungen vorfinden als im Westen. Auch die Linke und ihr Erfolg in Berlin werden ausführlich diskutiert. Alexander King schildert seine persönliche Sicht auf die politische Entwicklung seiner früheren Partei und spricht über Migration, Meinungsfreiheit, politische Debattenkultur sowie das Verhältnis zwischen BSW und Linken. Seine Bewertungen werden im Gespräch kontrovers und aus seiner eigenen politischen Perspektive formuliert. Darüber hinaus geht es um mögliche Regierungskoalitionen in Berlin, die Ergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern und die Zukunft des BSW. King fordert dabei eine stärkere Profilschärfung seiner Partei und formuliert es im Gespräch so: „Wir müssen eigentlich zurück zu mehr Sahra Wagenknecht.“ Ein weiterer Schwerpunkt ist die Friedenspolitik. King sieht darin einen zentralen Bestandteil des politischen Profils des BSW und verweist auf die Tradition der Ostpolitik Willy Brandts. Hinweis: Die im Gespräch geäußerten politischen Einschätzungen, Bewertungen und Vorwürfe geben die Positionen der jeweiligen Gesprächspartner wieder.





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