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Merz will - nach Medienberichten - Russland für Sprengstoffdrohne in Leipzig verantwortlich machen. Mit der Ankündigung werde eine Kombination aus deutschen Schritten &neuen EU-Sanktionen vorgestellt

29. Aug.
1 Min. Lesezeit

Ostdeutsche Allgemeine: Bundeskanzler Friedrich Merz könnte laut einem Medienbericht den versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle in den kommenden Tagen offiziell Russland zuschreiben. Der Fall reiht sich in eine Serie von Drohnenzwischenfällen an dem Flughafen ein.

Wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen berichtete, bereitet die Bundesregierung eine offizielle Zuordnung des Vorfalls vom 4. August an Moskau vor. Gemeinsam mit der Ankündigung sollten umfangreiche Maßnahmen vorgestellt werden – eine Kombination aus direkten deutschen Schritten und neuen EU-Sanktionen. Vorgesehen sei der Termin für Anfang kommender Woche parallel zum Treffen der EU-Außenminister in Irland am Dienstag. Merz (CDU) könne die Entscheidung aber auch vorziehen.

Laut Deutscher Flugsicherung haben in diesem Jahr in Leipzig bereits sechs Drohnen den Flugverkehr gestört, in Dresden fünf. Der Flughafen Leipzig/Halle wird seit Jahrzehnten von Bundeswehr und Nato für Materialtransporte genutzt, unter anderem im Rahmen des SALIS-Programms mit Antonov-Frachtern des Typs An-124. (mit AFP)

 
 
 

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