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Uns Deutsche in den Krieg zu treiben: Der größte Schaden, den Politik anrichten kann! MDR-Kommentar

24. Jan. 2023
2 Min. Lesezeit

MDR-Kommentar gegen die Lieferung von Kampfpanzern und die Beteiligung Deutschlands am Krieg. "Sagen Sie zur Abwechslung mal Nein." Die Journalistin, die auch für den Nachrichtensender ntv arbeitete, betonte: „Ich habe Angst davor, dass Deutschland nach fast 78 Jahren Frieden wieder Krieg erleben muss. Und das wegen einer verfehlten Politik.“ Große Teile der Medien befeuerten die Ansicht, Waffenlieferungen seien alternativlos. Die USA bauten Druck auf. Vor allem in den neuen Bundesländern ist die Ablehnung der Waffenlieferungen sehr groß: "Während in Westdeutschland die Zustimmung überwiegt (50:38 Prozent), spricht sich in Ostdeutschland eine Mehrheit gegen eine Lieferung von deutschen Kampfpanzern aus (59:32 Prozent)."



Wir brauchen mehr solcher Stimmen, um die Kriegsbefürworter noch aufzuhalten, sonst könnten wirklich bald auch hier die Bomben einschlagen. Ein großer Teil der Bevölkerung denkt wie die Journalistin Rommy Arndt, aber die Medienübermacht tut so, als hätten alle eine Meinung und diffamieren diejenigen, die - wie sie - nicht zustimmen.

Aber die Kommentatorin hat recht: Wir können uns nicht darauf verlassen, dass Bundeskanzler Scholz den Druck aus den Parteien und Medien standhält. Bisher hat er sich am Ende immer gebeugt. Und - wenn das so weitergeht - dürfte das wirklich im Krieg enden. Die das verhindern wollen und in Deutschland den Frieden erhalten wollen, sollten sich jetzt vernetzen und ein wirksame Gegenkraft aufbauen, um den Marsch in den Krieg z u stoppen. Wir brauchen im Gegenteil auch damit das Sterben in der Ukraine stoppt, einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen. Diese Forderung können wir nur gemeinsam politisch stark machen!


Auf Deutschland ist der Druck zuletzt gewachsen, auch schwere Kampfpanzer wie den „Leopard“ bereitzustellen. In der deutschen Bevölkerung ist die Lieferung schwerer Kampfpanzer an die Ukraine umstritten. Knapp die Hälfte der Bundesbürger (46 Prozent) ist für deren Lieferung, fast ebenso viele (43 Prozent) positionieren sich dagegen. 11 Prozent können oder wollen sich in der Frage nicht festlegen. In den jüngeren und mittleren Altersgruppen unter 50 Jahren überwiegt die Ablehnung, umgekehrt fällt das Bild bei den Älteren aus. Zugleich treten bekannte West-Ost-Unterschiede zutage. Während in Westdeutschland die Zustimmung überwiegt (50:38 Prozent), spricht sich in Ostdeutschland eine Mehrheit gegen eine Lieferung von deutschen Kampfpanzern aus (59:32 Prozent).



 
 
 

1 Kommentar


Uwe Bölecke
24. Jan. 2023

Natürlich will Deutschland keinen Krieg. Warum auch ? Eines ist doch eindeutig. Die Ukraine trägt einen großen Teil zu dieser Diskussion bei. Auch in Amerika will die Bevölkerung keinen Krieg. Es ist nur ein kleiner Teil, der sich wirtschaftliche Macht erhofft. Wer will denn das nachfolgende nochmal erleben ?


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