Kriegsgefahr nicht beseitigt: Entspannung, Waffenlieferungen, Verschmelzung ukrainische-US-Armee

Entspannung einerseits, neue Waffenlieferungen und die Verschmelzung der ukrainischen und US-amerikanischen Armee geht voran.

Für mich ist die Kriegsgefahr nicht beseitigt.


Ulrich Heyden (* 24. September1954 in Hamburg) ist ein deutscherJournalist und Buchautor. Er ist seit 1992 freier Korrespondent für mehrere deutschsprachige Medien in Moskau.

seine Homepage: https://ulrich-heyden.de/

viele Berichte zur aktuellen Lage in der Ukraine:



Kampagne gegen Russland wird schärfer (Buchkomplizen)

Das gab es seit Jahrzehnten nicht: Täglich neue Vorwürfe des Westens gegen Russland. Florian Rötzer von den "Buchkomplizen" befragte mich über die Krise Moskau-Prag, den angeblichen Putschplan gegen Lukaschenko, die russischen Medien und das Verhalten der russischen Behörden gegenüber Nawalny


Der Bundestag und die Kriegsgefahr in der Ost-Ukraine (Nachdenkseiten)

https://ulrich-heyden.de/article/der-bundestag-und-die-kriegsgefahr-der-ost-ukraine


Putins Gleichnis zur Lage Russlands: Mogli mit den Wölfen gegen den bösen Tiger (Nachdenkseiten)

https://ulrich-heyden.de/article/putins-gleichnis-zur-lage-russlands-mogli-mit-den-wolfen-gegen-den-bosen-tiger



1991 arbeitete Heyden als Dokumentationsjournalist im Spiegel-Archiv. Seit 1992 ist er freier Korrespondent in Moskau für der Freitag.[1] Seit 2010 berichtet er für Telepolis,[2] seit 2011 für die Nachdenkseiten,[3] seit 2016 für RT[4] und seit 2017 für Rubikon – Magazin für die kritische Masse.[5]

Im Zuge der Maidan-Proteste in Kiew 2014 ging Heyden auf Distanz zu der im Westen vorherrschenden Sichtweise von einer im Großen und Ganzen begrüßenswerten Entwicklung in der Ukraine. Infolgedessen verlor er zahlreiche Kunden, wie er in einem Interview mit dem Dresdner coloRadio berichtete.[6] Von 2001 bis 2014 war er Korrespondent für die Sächsische Zeitung in Moskau.[7] Zum 30. Juni 2014 kündigte die Zeitung den Honorarvertrag wegen „Qualitätsmängeln“ seiner Arbeit.[8] Seine Klage gegen die Kündigung scheiterte in erster und zweiter Instanz.[9] Auch andere Zeitungen – wie die Salzburger Nachrichten, Die Presse, Aargauer Zeitung, Südostschweiz, Mittelbayerische Zeitung und der Südkurier – stellten nach jahrelanger Zusammenarbeit den Abdruck seiner Artikel ein. Die Wochenzeitung in Zürich, für die er seit 1992 schrieb,[10] wollte seine Akkreditierung in Russland 2015 nicht weiter beantragen. Als Grund wurde ein Artikel[11] für Telepolis genannt, in dem Heyden eine neutrale Position verlassen und sich auf die Seite der international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk gestellt habe. Mit Neues Deutschland, für das er seit 1992 schrieb,[12] beendete Heyden 2017 wegen Meinungsverschiedenheiten über eine Krim-Reportage die Zusammenarbeit.[13]

Heyden kommentiert für Moskauer Fernsehkanäle,[14] den Radio-Sender Goworit Moskwa[15] sowie das Internet-Portal Pravda.ru[16] Ereignisse in Deutschland und Russland. Heyden ist auch Teilnehmer von Podiumsdiskussionen[17] in Ost- und Westeuropa.

Neben seiner Haupttätigkeit als Journalist war Heyden 1996 bis 1998 Producer im Moskauer ZDF-Studio, von 1999 bis 2000 Dozent am Freien Russisch-Deutschen Institut für Publizistik an der Lomonossow-Universität, 2014 Dozent zur Theoriegeschichte der Ökonomie an der Moskauer Universität für Wirtschaft, Statistik und Informatik (MESI)[18] und 2014 bis 2015 Dozent zu den Theorien der Internationalen Beziehungen an der RANEPA in Moskau.[19]

Zusammen mit der Moskau-Korrespondentin Ute Weinmann verfasste er 2009 ein Buch über die zeitgenössische Opposition in Russland, das auf gemischte Kritik stieß. Die Rezensentin in Das Parlament bemängelte die „oberflächliche und wenig strukturierte Darstellung von Einzelphänomen zersplitterter Protestgruppen“.[20] Das Handelsblatt vermerkte, die Autoren grüben mit ihren „teilweise oberflächlichen und streckenweise hilflosen Beschreibungen“ nicht tief, gesteht den Autoren aber das Verdienst zu, die „heutige Opposition in Russland breiter und lebendiger darzustellen, als dies im Westen ansonsten üblich ist“.[21] Der Rezensent der Süddeutschen Zeitung schreibt, das Buch versuche, „Aspekte von Russland zu erklären, die am schwersten vermittelbar sind. Es gibt keine Zivilgesellschaft, jedenfalls nicht in dem Sinn, wie das in westlichen Gesellschaften üblich ist.“[22] Heyden ist Mitautor eines 2012 im Rotpunktverlag erschienenen Buches über Selbstverwaltungsprojekte in verschiedenen Ländern.[23] Außerdem ist er zusammen mit Marco Benson Autor des Dokumentarfilmes „Lauffeuer“.[24] Der Film greift die These auf, dass die Ausschreitungen in Odessa am 2. Mai 2014 vorbereitet waren und dass die Polizei die Angriffe auf die prorussischen Aktivisten nicht verhindert habe. Die junge Welt schrieb, „in manchen Momenten geht im Film zwar der Erzählstrang verloren, was den hohen Ambitionen – möglichst objektiv und umfassend – geschuldet ist. Die Stärke von ‚Lauffeuer‘ ist indes, die richtigen Fragen zu stellen und Augenzeugen zu Wort kommen zu lassen“.[25]

Am 30. April 2016 bekam Heyden von ukrainischen Grenzbeamten am Flughafen von Odessa ein fünfjähriges Einreiseverbot für die Ukraine in seinen Pass gestempelt.[26]

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Heyden

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