Krieg in Afghanistan hat die Deutschen 59Tote und 12,5 Mrd. Euro gekostet, keins der Ziele erreicht

Die Kritiker des Kriegseinsatzes sind bestätigt, die Unterstützer widerlegt. Bei der Militärintervention in Mali zeichnet sich das gleiche Desaster ab. Sollte die Gesellschaft der Politik das wieder durchgehen lassen nach dieser Erfahrung? Die Gesellschaften der Welt müssen ihren eigenen Weg finden. Interventionen werden aus egoistischen Eigeninteressen der Staaten gemacht, nicht aus humanitären Gründen, wie sie vorgegeben werden. Wir brauchen neue, nicht-militärische Wege zur Förderung von Menschenrechten und Demokratie. Daran sollten wir arbeiten und der Politik nicht mehr erlauben, mit den Steuern den militärisch-industriellen Komplex zu versorgen: In den USA hat er aus dem Afghanistankrieg zwei Billionen Dollar bezogen. Nach Angaben der UN-Mission in Afghanistan (sie dokumentiert zivilen Opfer erst seit 2009) wurden bis Ende 2020 fast 111.000 Zivilisten getötet oder verletzt.


aus dem Pioneer:



"Der deutsche Afghanistan-Einsatz im Rahmen der Nato-Mission ist beendet. Das „Camp Marmal“ wird nun aufgelöst. Für die Bundeswehr war die Afghanistan-Mission der verlustreichste Einsatz ihrer Geschichte: 59 Soldaten starben. Lange hatte es die Bundesregierung vermieden, von einem „Krieg“ zu sprechen – stattdessen war von einem „Stabilisierungseinsatz“ die Rede.

Die politische Bilanz des westlichen Engagements fällt trostlos aus: Funktionierende staatliche Strukturen konnten nicht aufgebaut werden. Die Frauenrechte werden weiter missachtet. Die Demokratie existiert nur pro forma. Die Taliban, eine radikalislamische Miliz, sind wieder auf dem Vormarsch.

Die Rechnung für den Afghanistan-Einsatz zeigt, dass diese Mission kein Schnäppchen war: Die Bundesrepublik war mir 12,5 Milliarden Euro dabei, die USA mit geschätzt zwei Billionen Dollar."

https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=8YHsDSL18150

Afghanistan zählt zu den tödlichsten Konflikten der Welt. Die UN-Mission in Afghanistan dokumentiert die Zahl der zivilen Opfer erst seit 2009. Danach wurden bis Ende 2020 fast 111.000 Zivilisten getötet oder verletzt. Für die meisten zivilen Opfer sind die Taliban und andere extremistische Gruppen verantwortlich. https://www.dw.com/de/usa-und-nato-lassen-afghanistan-im-krieg-zur%C3%BCck/a-58090320#:~:text=Afghanistan%20z%C3%A4hlt%20zu%20den%20t%C3%B6dlichsten,und%20andere%20extremistische%20Gruppen%20verantwortlich.


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