Kreml: Behauptete russische Absichten,NATO-Staaten angreifen zu wollen,sind Erfindungen.Europäische Staaten treiben eine aggressive antirussische Politik.Wir haben keinen Grund zum Krieg mit der NATO.
Der Kreml hat am Donnerstag Berichte westlicher Medien über mögliche russische Angriffe gegen Nato-Staaten scharf zurückgewiesen. „Solche Schauergeschichten werden derzeit sehr viele veröffentlicht. Das hat natürlich nichts mit der Realität und nichts mit den Absichten der Russischen Föderation zu tun“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten in Moskau. Die russische Nachrichtenagentur Interfax verbreitete die Äußerungen.
Hintergrund sind Berichte des Wall Street Journal, von Politico und des US-Senders CBS, wonach der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, bei seinem Besuch in Moskau am Dienstag die russische Seite vor einer Eskalation gegenüber Nato-Staaten gewarnt habe. Genannt wurden nach Angaben von Politico ausdrücklich Estland, Lettland und Litauen. Das berichtete unter anderem die russische Zeitung Kommersant.
Kreml: „Verzerrung der Realität“
Peskow verwies darauf, dass Russland „einer sehr aggressiven Politik“ europäischer Staaten ausgesetzt sei. Behauptungen über umgekehrte Absichten seien „eine Verzerrung der Realität und übliche Zeitungsenten“.Präsident Wladimir Putin habe wiederholt erklärt, es gebe weder geopolitische noch wirtschaftliche noch militärische Gründe für einen Krieg mit der Nato.




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