Jeffrey Sachs im Europa-Parlament: Ihr Europäer unterstützt nicht die Ukraine, ihr töten die Ukraine! Er fordert die Auflösung des NATO-Kriegsbündnisses. Wie Frieden schaffen in einer verrückten Welt?
Der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs hat bei einer Rede im Europäischen Parlament in Brüssel die europäische Führung scharf kritisiert und die Auflösung der Nato gefordert. Europa müsse sich von den USA unabhängig machen und eine eigene Friedenspolitik gegenüber Russland verfolgen, erklärte Sachs. Besonders deutlich wurde der frühere Regierungsberater beim Ukraine-Krieg. «Europa tötet die Ukraine», sagte Sachs. Die westliche Forderung nach einer militärischen Niederlage Russlands sei angesichts dessen Atomwaffenarsenals gefährlich. Die Ukraine könne nach seiner Einschätzung durch weitere europäische Waffenlieferungen nicht gerettet werden. Sachs machte die Nato-Osterweiterung und die amerikanische Aussenpolitik wesentlich für die Eskalation verantwortlich. Der Krieg hätte gemäss seiner Darstellung verhindert werden können, wenn Washington 2021 russische Sicherheitsforderungen ernst genommen hätte. Als Lösung schlug er eine dauerhaft neutrale Ukraine nach österreichischem Vorbild vor. («Europa tötet die Ukraine»: US-Ökonom Jeffrey Sachs fordert Ende der Nato – und rechnet im EU-Parlament mit der westlichen Kriegspolitik ab)
Themen im Vortrag: Wie man Frieden in einer verrückten Welt schafft. Der Aufstieg Chinas. Gorbatschows Rolle im Weltfrieden. Russlands größtes Verbrechen. NATO-Erweiterung. Was 2014 in der Ukraine passiert ist. Der Krieg in der Ukraine hätte verhindert werden können. Das Kriegsdesaster im Iran. Europa muss seine eigene Außenpolitik finden. EU-Aufrüstung. Ist eine multipolare Welt möglich? Der größte Fehler der EU. Der "Globale Süden". US-Zwischenwahlen





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