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Nach einem Angriff der USA auf mehrere Öltanker breitet sich nach Angaben von Greenpeace ein schon 400 Quadratkilometer großer Ölteppich in der Straße von Hormus aus.

11. Sept.
1 Min. Lesezeit

Die Verschmutzung befindet sich demnach auf der östlichen Seite der Meeresenge. Innerhalb eines Tages habe sich die sichtbare Fläche ungefähr verdoppelt, hiess es in einer Mitteilung. «Die auf Satellitenbildern sichtbare betroffene Meeresfläche betrug am 9. September etwa 200 Quadratkilometer. Am 10. September waren bereits rund 400 Quadratkilometer betroffen», teilten die Umweltschützer mit.


Demnach könnte das Öl von dem Rohöltanker «Riesco» stammen, der zuletzt nahe dem Ausgangspunkt der Verschmutzung geortet wurde. Seitdem sei kein Signal mehr von dem Schiff empfangen worden. Begonnen habe der Austritt wahrscheinlich am Abend oder in der Nacht des 8. September. Zu dem Zeitpunkt seien auch entsprechende Wärmesignaturen erfasst worden. Das US-Militär hatte die «Riesco» und weitere Tanker, die mit dem Iran in Verbindung gebracht werden, nach eigenen Angaben angegriffen.


Seit dem Beginn des Iran-Kriegs mit fortlaufenden Angriffen auf Öltanker durch die Kriegsparteien ist es immer wieder zum Austreten von Öl in der Strasse von Hormus gekommen. Besonders kritisch für die Umwelt ist es, wenn das Öl auf die Küste trifft. Im August hatte es Berichte über Öl an der zum Iran gehörenden Insel Gheschm gegeben, das Nistplätze von Meeresschildkröten und wichtige Fischgründe bedroht. (dab/sda/dpa)


 
 
 

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