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Haben westliche Politiker und Medien die Ukrainer:innen mit falschen Hoffnungen in ihren Tod gelockt

11. Apr. 2023
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Apr. 2023

Jetzt lesen wir, dass die USA weiß, dass die (West-)Ukraine keine Chance hat, den Krieg zu gewinnen. Kritische und kenntnisreiche und mutige US-Amerikaner, wie Scott Ritter, haben uns das lange mitgeteilt. Warum? Die USA ist eine Demokratie nur auf dem Papier. Im wirklichen Leben herrscht über viele Beziehungen eine kleine Gruppe der Vermögenden, und sie verdienen sehr gut in der US-Rüstungsindustrie. Die Politik in den USA wird wesentlich getrieben vom Militärisch-Industriellen Komplex, für den Krieg immer Geschäft ist. Zudem wird sie getrieben von größenwahnsinnigen Politikern, die einen Alleinvertretungsanspruch auf die Gestaltung der Welt vertreten, wie bis zum zweiten Weltkrieg die großen europäischen Staaten. Ihr Ziel in der Ukraine war vor allem die Schwächung Russlands, um dann China unterwerfen zu können. Dafür hat die USA - gegen langen Widerstand aus Europa - Russland in den Krieg in der Ukraine hinein provoziert, wie uns etwa US-Professor Jeffrey Sachs immer wieder erklärt hat. Die Ukraine liegt in Trümmern und noch mehr ukrainische und russische Familien; es wird wohl Generationen dauern, bis die Schäden behoben sind. Der Westen aber wird damit den Niedergang seiner Vorherrschaft nicht stoppen. Er hat mit seinem provozierten Krieg das Gegenteil erreicht, sich immer mehr global isoliert und den Zusammenschluss um China und Russland gestärkt. Mit den Sanktionen haben vor allem die Europäer ihre Wirtschaft zudem erheblich geschwächt.

Es bleibt zu hoffen, dass Selenkjy sich der chinesischen Friedensinitiative öffnet, wie er es schon angedeutet hat und die BBRICS mit der UNO einen Waffenstillstand vermitteln und die Kriegstreiber in den USA und der Ukraine ins Abseits stellen! Jetzt, wo alle wissen, dass der verkündete ukrainische Sieg nichts als Schall und Rauch war. Die Politiker und Journalisten die für den Siegfrieden getrommelt haben, sollten abgewählt oder ausgetauscht werden: Sie haben die Ukrainer:innen und Europäer:innen und die Menschheit schwersten geschädigt und davon prächtig verdient. Nach der UNO-Charta sind sie verpflichtet, beizutragen, Konflikte nur mit friedlichen Mitteln zu lösen. Erreicht man das, wenn man Menschen als Putinversteher diffamiert, die Russland zu verstehen suchen? Erreicht man das, wenn man Russlands detaillierten Plan für den Frieden vor dem Einmarsch einfach ignoriert und stattdessen den Angriff auf die Ost-Ukraine unterstützt?

Aber dieser Niedergang der Macht des Westens ist zum einen eine große Chance, die in der UNO-Charta proklamierte Weltordnung gleichberechtigter Staaten zu schaffen. Andererseits macht die Schwäche des Westens die Lage für die Menschheit noch gefährlicher, denn Angeschlagene reagieren oft besonders aggressiv. Wir können nur hoffen, dass die US-Amerikaner, die wissen, dass beim Weltkrieg das Leben auch ihrer eigenen Familie auf dem Spiel steht, sich gegen die rücksichtlosen Risikospieler durchsetzen, zu denen wir wohl auch US-Präsident Biden zu zählen haben.

Wolfgang Lieberknecht


Die „Washington Post“ berichtet über weitere geheime Dokumente aus dem Pentagon. Laut einem Papier gehen die USA davon aus, dass die ukrainische Gegenoffensive ihre ursprünglichen Pläne „weit verfehlen“ könnte. Die USA bezweifeln laut einem Bericht der „Washington Post“ über das Datenleck geheimer US-Dokumente, dass die erwartete Frühjahrsoffensive der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland große Erfolge bringen wird. Das ukrainische Militär könnte die ursprünglichen Pläne zur Rückeroberung von Russland besetzter Gebiete diesen Papieren zufolge „weit verfehlen“, schrieb die Zeitung am Dienstag. Grund seien demnach die Schwierigkeiten Kiews bei der Aufstockung von Truppen, Munition und Ausrüstung. Die Unterlagen offenbarten die Bedenken der US-Regierung zum Stand des Krieges, schrieb das Blatt. Zudem könnten sie jene Kritiker ermutigen, die von den USA und der Nato größere Anstrengungen für eine Verhandlungslösung forderten.

Unabhängig von den durchgesickerten Papieren seien US-Geheimdienstberater zu der Einschätzung gelangt, dass der Ausgang der erwarteten ukrainischen Frühjahrsoffensive eher bescheiden sein werde, schrieb die "Washington Post" unter Berufung auf eigene Quellen weiter. Demnach werde nicht erwartet, dass das ukrainische Militär so viele Gebiete zurückgewinnen werden könne wie im vergangenen Herbst im Osten und Süden des Landes.



 
 
 

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