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Israel begeht einen Völkermord! Das erklärte Navi Pillay, die jetzt gewählte Friedensnobelpreisträgerin, die Vorsitzende der Faktfindungsmission der Vereinten Nationen zum Israel-Palästina-Konflikt.

11. Okt.
1 Min. Lesezeit

Navanethem Pillay (geborene Navanethem Naidoo; * 23. September 1941 in Clairwood, Durban) ist eine südafrikanische Juristin auf dem Gebiet des Menschenrechtsschutzes und Völkerstrafrechts.

Sie war von 1995 bis 2003 Richterin am Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda (IStGHR) und ab 1999 dessen Präsidentin. Von 2003 bis 2008 war sie Richterin am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Von 2008 bis 2014 amtierte Pillay als Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR). Seit 2019 ist sie Ad-hoc-Richterin am Internationalen Gerichtshof (IGH) in der Rechtssache Gambia gegen Myanmar wegen des Vorwurfs des Völkermords an den Rohingya. Von 2021 bis 2025 war sie Vorsitzende der Ständigen Faktfindungsmission der Vereinten Nationen zum Israel-Palästina-Konflikt.

2026 wurde Pillay für ihre Bemühungen um Frieden und internationales Recht der Friedensnobelpreis zuerkannt.


Pillay erfuhr von der Auszeichnung während einer Zusammenkunft von Juristen im Nürnberger Justizpalast, dem historischen Ort der Nürnberger Prozesse.[21][7] Sie wurde damit nach Albert John Luthuli, Desmond Tutu, Nelson Mandela und Frederik Willem de Klerk zur fünften südafrikanischen Friedensnobelpreisträgerin beziehungsweise zum fünften südafrikanischen Friedensnobelpreisträger.[1] Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa und das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte begrüßten die Auszeichnung, während das israelische Außenministerium sie wegen Pillays Rolle in der Gaza-Untersuchungskommission scharf kritisierte.[22][21] Der Preis ist 2026 mit zwölf Millionen schwedischen Kronen (1,07 Millionen Euro) dotiert.[7]



UNs Navi Pillay: Israel begeht Völkermord im Gaza-Krieg | Talk to Al Jazeera




 
 
 

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