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Erich Fromm: Zwischen Marx, Jesus und Freud. Seine menschlich wertvollen Bücher über die Kunst der Liebe, den Unterschied einer Lebensorientierung auf Haben oder Sein oder die Furcht vor der Freiheit

25. Sept.
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33.831 Aufrufe  19.09.2026  #Philosophie #Dokumentation #Psychologie

Erich Fromm: Haben oder Sein. Das Leben eines Denkers zwischen allen Lagern Er schrieb eines der meistgelesenen Bücher über die Liebe, stellte die Frage nach Haben oder Sein und prägte das Nachdenken über Freiheit, Charakter und Gesellschaft bis heute.

In dieser ausführlichen biografischen Dokumentation erzählt Konrad Steinbach das Leben des Psychoanalytikers, Soziologen und Philosophen Erich Fromm, von seinen Anfängen in Frankfurt am Main bis zu seinen letzten Jahren am Ufer des Lago Maggiore im Tessin. Die Reise beginnt in einem religiösen Frankfurter Elternhaus um die Wende zum zwanzigsten Jahrhundert. Dort erlebte der junge Fromm den Gegensatz zwischen der Welt des Handels und der Welt des Lernens, der sein ganzes Denken prägen sollte. Die Dokumentation begleitet ihn nach Heidelberg, wo er bei dem Soziologen Alfred Weber promovierte und in dem Talmudgelehrten Salman Baruch Rabinkow seinen wichtigsten Lehrer fand. Sie zeigt seine Begegnung mit der Psychoanalyse, seine Ehe mit der Ärztin Frieda Reichmann und seine Jahre am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Dort entwickelte er den Begriff des Sozialcharakters und führte eine bahnbrechende Untersuchung über Arbeiter und Angestellte durch, die ein halbes Jahrhundert unveröffentlicht blieb. Weitere Kapitel führen nach New York, wo Fromm sich zwischen der Frankfurter Schule und den strengen Anhängern Freuds seinen eigenen Weg bahnte. Ausführlich wird sein berühmtes Werk Die Furcht vor der Freiheit vorgestellt: Warum geben Menschen eine mühsam errungene Freiheit wieder preis? Die Dokumentation erzählt von fast einem Vierteljahrhundert in Mexiko, von persönlichem Verlust und neuem Glück, von der Gründung einer psychoanalytischen Schule und der Begegnung mit dem Zen-Buddhismus. Sie erläutert die zentralen Gedanken aus Die Kunst des Liebens, Fromms Kritik der Marktorientierung, seine Lehre vom Gruppennarzissmus und sein Engagement für Frieden und Abrüstung im Zeitalter der Atombombe. Den Abschluss bilden die Jahre im Tessin und das Buch Haben oder Sein, das gerade in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine ganze Generation bewegte. Fromm schöpfte darin aus Meister Eckhart, aus Goethe und aus den großen Weisheitslehren der Menschheit. Diese Dokumentation richtet sich an alle, die sich für Geschichte, Psychologie, Philosophie und die großen Fragen des menschlichen Lebens interessieren. Sie verbindet sorgfältig recherchierte Biografie mit einer verständlichen Einführung in das Werk eines der bedeutendsten humanistischen Denker des zwanzigsten Jahrhunderts. Wo historische Deutungen auseinandergehen, werden verschiedene Sichtweisen ausgewogen dargestellt. Eine Produktion des Kanals Geschichten großer Persönlichkeiten von Konrad Steinbach. Wenn Ihnen diese Dokumentation gefällt, unterstützen Sie den Kanal gern mit einem Like und einem Abonnement. Urheberrechtshinweis: Alle Inhalte dieses Videos, insbesondere Text, Sprecherfassung, Schnitt und Gestaltung, sind urheberrechtlich geschützt. © Konrad St

 
 
 

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