Eine Ukrainerin enthüllt: Wie Neonazis unter dem jüdischen Präsidenten in der Ukraine militärische Macht&Legitimität erlangten.Dieses Nest von Nationalsozialisten wird Europa noch viel Ärger bereiten!

MARTA HAVRYSHKO
17. September 2026

Zusammenfassung deutsch:
Dr. Marta Havryshko analysiert in diesem Beitrag das Spannungsverhältnis zwischen der Wahrnehmung der Ukraine im Westen und der innenpolitischen Entwicklung rechtsextremer Strukturen seit Beginn des Krieges.
1. Die Funktion von Selenskyjs Identität als narrativer Schild
Die Autorin argumentiert, dass die jüdische Identität von Wolodymyr Selenskyj in der westlichen Berichterstattung und Diplomatie häufig als zentrales Instrument genutzt wird, um jegliche Debatte über Rechtsextremismus in der Ukraine im Keim zu ersticken.
Pauschale Abwehr von Kritik: Wenn Beobachter oder Medien auf rechtsextreme Symbolik, Einheiten oder historische Verharmlosungen hinweisen, wird regelmäßig auf Selenskyjs Herkunft verwiesen. Dies dient als vermeintlich unanfechtbarer Beweis dafür, dass Neonazismus in der Ukraine kein strukturelles Problem darstellen könne.
Mediale Vereinfachung: Havryshko kritisiert, dass internationale Medien und Zeitungen diese Personalisierung übernehmen, wodurch eine differenzierte Auseinandersetzung mit radikalen Strömungen im Schatten des Krieges erschwert wird.
2. Militärische Macht und gesellschaftliche Rebranding-Prozesse
Ein Schwerpunkt des Artikels liegt auf der Transformation und Institutionalisierung extrem rechter Formationen im ukrainischen Sicherheitsapparat:
Integration in Streitkräfte und Nationalgarde: Verbände wie das Asow-Regiment oder die 3. Separate Sturmbrigade wurden vollständig in die offiziellen Streitkräfte integriert.
Zugang zu Ressourcen: Durch diese staatliche Eingliederung erhielten rechtsextrem geprägte Einheiten direkten Zugriff auf westliche Waffensysteme, Ausrüstung, Finanzierung und strategische Ausbildung.
Legitimitätsgewinn: Der militärische Einsatz im Verteidigungskampf führte dazu, dass diese Gruppen in der breiten Bevölkerung als Unbeugsamkeitssymbole und Helden wahrgenommen werden. Ihre politische Vergangenheit und ideologische Ausrichtung treten im öffentlichen Bewusstsein hinter ihren militärischen Leistungen zurück.
3. Normalisierung und historischer Revisionismus
Havryshko beleuchtet die langfristigen gesellschaftlichen Folgen dieser Entwicklung:
Mainstreaming von Symbolen: Symbole und Parolen, die ursprünglich aus dem rechtsextremen Milieu oder aus historischen Organisationen wie der OUN/UPA (Organisation Ukrainischer Nationalisten / Ukrainische Aufstandsarmee) stammen, haben Eingang in den alltäglichen Sprachgebrauch und staatliche Zeremonien gefunden.
Geschichtspolitik: Die historische Aufarbeitung von Nazi-Kollaboration und Verbrechen an Minderheiten während des Zweiten Weltkriegs wird durch den herrschenden Kriegszustand weitgehend überlagert oder politisch instrumentalisiert. Eine kritische Distanzierung von historischen Figuren wie Stepan Bandera findet im offiziellen Diskurs kaum statt.
4. Die internationale Dimension
Der Artikel schließt mit dem Hinweis auf die globale Wirkung des Konflikts:
Attraktionspunkt für internationale Rechtsextreme: Die Ukraine fungiert unter den Kriegsbedingungen als Anziehungspunkt für ausländische Kämpfer aus rechtsextremen Netzwerken, die dort Kampferfahrung sammeln, Kontakte knüpfen und ideologische Allianzen vertiefen.
Volodymyr Zelensky: The Jewish Face of a Far-Right Renaissance in Ukraine
How Neo-Nazis Gained Military Power and Legitimacy Under Ukraine’s Jewish President
MARTA HAVRYSHKO
SEP 17, 2026




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