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Die AfD kommt bei den 18- bis 24-Jährigen auf 43 Prozent, die CDU auf gerade einmal fünf Prozent. Warum?

8. Sept.
1 Min. Lesezeit

Wie tief der Bruch reicht, zeigt das Wahlverhalten der 18- bis 24-Jährigen. Die AfD kommt bei den 18- bis 24-Jährigenauf 43 Prozent, die CDU auf gerade einmal fünf Prozent. Aus dem Umfeld der Mitte kommen zuverlässig dieselben Schuldzuweisungen: Social Media, TikTok und mangelnde Bildung – praktisch alles, nur nicht die eigene Politik. Ein politisches Urteil wird zum pädagogischen Notfall umgedeutet.

Dabei sehen die Jüngeren sich genau, was ihnen angeboten wird: Schulen auf Verschleiß, alternde Infrastruktur, hohe Abgaben, teure Wohnungen, unsichere Beschäftigung, Nettolöhne, die oft wie ein schlechter Scherz wirken – und parallel immer neue Erwartungen: Mehr arbeiten. Mehr einzahlen. Mehr verzichten. Vielleicht Wehrdienst. Selbstverständlich Solidarität. Und bitte keine schlechte Laune.

 
 
 

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