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Der Westen feiert, der Osten hat noch immer das Nachsehen: Die andere Sichtweise auf die "Deutsche Einheit" von Wilhelm Domke-Schulz, ostdeutscher Chefredakteur von Berlin24/7.

3. Okt.
1 Min. Lesezeit

Wilhelm Domke-Schulz ist Filmemacher, Gesellschaftsanalytiker, Chefredakteur von Berlin24/7 und Ostdeutscher. Diese Konstellation sagt schon einiges aus, zum Beispiel warum er ein völlig anderes Verhältnis zum sogenannten Tag der "Deutschen Einheit" hat, der im Westen überwiegend überschwänglich gefeiert und im Osten bestenfalls irgendwie pflichtbewußt "begangen" wird. Das hat Gründe, die im Westen und vor allem von den herrschenden westlichen Eliten mehrheitlich weder gesehen, noch akzeptiert oder gar respektiert werden. 36 Jahre nach dem "Anschluss", wie er es formuliert, hat sich daran nichts geändert, sondern eher noch verschärft. Sein Fazit: die deutsch-deutsche Spaltung geht vom Westen aus und wenn sie nicht überwunden wird, läuft es früher oder später auf eine erneute staatliche Spaltung hinaus.

 
 
 

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