top of page

Verschwiegen: Ukrainischer Angriffskrieg auf die eigene Bevölkerung, lange vor russischem Einmarsch

Das Töten in der Ukraine, das uns alle empört, begann nicht mit dem russischen Einmarsch. Es begann mit dem Angriff der in Kiew verfassungswidrig ins Amt gekommenen Regierung auf die Ostukraine. Gestürzt hatten sie den Präsidenten, der aus der Ostukraine kam. Er war dafür gewählt worden, dass die Ukraine neutral bleibt und sich als Brücke zwischen Russland und Westeuropa versteht. Das war das Programm, das dieses kulturell gespaltene Land zusammenhalten konnte. EU, NATO und USA wollten diese Wahl ebenso wenig akzeptieren, wie nationalistische Ukrainer. Doch die mit ihnen verbundene orangene Revolution war bei der vorigen Wahl abgewählt worden. Deshalb trugen sie wesentlich bei zum Sturz der Regierung und unterstützten dann - auch mit militärischen Mitteln - den Angriff auf "das eigene Volk". Helmut Schmidt verurteilte das und warnte die EU, damit einen Weltkrieg zu provieren (siehe unten). Prof Jeffrey Sachs wies gerade darauf hin, dass der Krieg nicht vor einem sondern vor neun Jahren begonnen hat (siehe unten). Es ist wichtig, diese bekannt zu machen, denn viele wissen das nicht. 14000 Menschen hatten in der Ukraine ihr Leben im Krieg verloren bevor Russland einmarschiert war. Auch Putin sollte man zuhören, statt Menschen zu diffamieren, die das tun, um Lösungen finden zu können.







Helmut Schmidt warnte die EU-Kommission die Ukraine einzugliedern, das könne zum 3.Weltkrieg führen

Aktualisiert: 7. März 2022

„Ich halte nichts davon, einen 3. Weltkrieg herbeizureden, erst recht nicht von Forderungen nach mehr Geld für Rüstung der Nato. Aber die Gefahr, dass sich die Situation verschärft wie im August 1914, wächst von Tag zu Tag. Was wir brauchen, ist ein Treffen nach dem Vorbild der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit 1975 in Helsinki." Auch der außenpolitische Sprecher der SPD in 2014, Niels Annen, Warnte: "Die Assoziierung war als Alternative zur Mitgliedschaft gedacht. Das was die EU-Kommission in den letzten Jahren daraus gemacht hat, war eine de facto Beitrittsverhandlung. Dass das auf Dauer nicht gut gehen konnte, wenn man die Ukraine vor eine unmögliche Wahl zwischen Ja zu Europa und Nein zu Russland stellt, das ist, glaube ich, in den Debatten der letzten Tage hinreichend deutlich geworden."


Sachs: Der neunte (nicht wie im Westen fälschlich verbreitet der erste) Jahrestag des UkraineKrieges

Ein US-Amerikaner stellt sich weltweit der einseitigen westlichen Kriegsursachenerzählung entgegen! Professor Jeffrey Sachs in der jordanischen Zeitung Jordan Times. Die deutschen Medien verschweigen seine Rede in Berlin beim Aufstand für den Frieden, die Petition hat jetzt bereits 720.000 UnterstützerInnen Petition · Manifest für Frieden · Change.org): Wir befinden uns nicht am einjährigen Jahrestag des Krieges, wie die westlichen Regierungen und Medien behaupten. Dies ist der 9. Jahrestag des Krieges. Und das macht einen großen Unterschied. Der Krieg begann mit dem gewaltsamen Sturz des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch im Februar 2014, einem Putsch, der offen und verdeckt von der Regierung der Vereinigten Staaten unterstützt wurde (siehe auch hier). Seit 2008 haben die Vereinigten Staaten die NATO-Erweiterung um die Ukraine und Georgien vorangetrieben. Der Putsch gegen Janukowitsch im Jahr 2014 stand im Dienste der NATO-Erweiterung. Wir müssen diesen unerbittlichen Drang zur NATO-Erweiterung im Zusammenhang sehen. Die USA und Deutschland versprachen dem sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow ausdrücklich und wiederholt, dass sich die NATO nicht "einen Zoll nach Osten" erweitern würde, nachdem Gorbatschow das als Warschauer Pakt bekannte sowjetische Militärbündnis aufgelöst hatte. Die gesamte Prämisse der NATO-Erweiterung war ein Verstoß gegen die mit der Sowjetunion getroffenen Vereinbarungen und damit gegen den Fortbestand des Staates Russland.




Wie der Krieg in der Ukraine begann? Es lohnt sich, einmal Russland Präsident Putin 2014 zuzuhören.

Wie der Krieg in der Ukraine begann? Es lohnt sich, einmal Russland Präsident Putin 2014 zuzuhören. Er tritt ein für die Einhaltung der Verfassung der Ukraine, hatte Verständnis für den Maidan-Protest gegen die Oligarchen und forderte, den Weg ins Chaos zu stoppen und den mit Frankreich und Deutschland beschlossenen Weg eines verfassungsmäßigen Wechsels der Regierung über Wahlen einzuhalten. Mit dem Vorwurf "Putinversteher" zu sein, wurden bei uns die Tatsachen unterdrückt, um eine aggressive Politik des Westens und v.a. der USA zur Schwächung Russlands durchzusetzen zu können. Heute sterben täglich viele Menschen durch den Marsch ins Chaos, der 2014 begann, nicht mit dem russischen Einmarsch 2022, auch wenn der ein Völkerrechtsbruch ist und nicht zu verteidigen ist, wie auch die Kriege westlicher Staaten in Irak, Libyen, Afghanistan nicht zu verteidigen sind. Wenn auch Putin in Vielem, was er sagt, recht hat, sagt er über die Aktionen der Krim nicht die Wahrheit. Auch ihm gegenüber ist Skepsis nötig. Aber deshalb sollte man nicht das auch wegdrücken, was an seinem Vortrag richtig ist und bei uns verschwiegen wird. In unserem demokratischen Deutschland aber musst du schon Mut haben, darauf hinzuweisen, dass die Wahrheit nicht so schwarz-weiß ist, wie sie hier in Kriegszeiten dargestellt wird. Dieser Zerstörung des Raums für eine demokratische Debatte sollten sich alle Demokraten entgegenstellen, sie ist eine Gefahr für die Demokratie. Um diesen Krieg aber beenden zu können (woran nicht alle interessiert sind) ist es nötig, alle Interessen der Gruppen zu verstehen, die an diesem Konflikt beteiligt sind.




210 Ansichten0 Kommentare

Comments


bottom of page