Auch wir werden die Zeche mit zahlen müssen für das Kriegsgeschrei der USA gegen Russland und China

Unsere soziale Sicherheit in Deutschland beruht auch auf dem Bezug von Rohstoffen aus Russland, dem Absatz von Waren in Russland und Investitionen in Russland. China ist inzwischen als Markt für deutsche Waren genauso wichtig wie der in den USA oder sogar schon wichtiger.


Durch die von den vorherrschenden Kräften in den USA vorangetriebene Konfrontation mit Russland und China ist all das gefährdet. Es kann uns in Deutschland viele Arbeitsplätze kosten und viel Einkommen. Der von den USA geforderte Aufrüstungskurs tut das auch schon.


Die Führungen beider großer US-Parteien haben den völkerrechtswidrigen Anspruch, dass ihr Staat die Welt führen müsse. Dabei hat niemand mehr als die USA zur Zerstörung des Klimas beigetragen, nach 1945 niemand mehr Kriege geführt und dadurch mehr Menschen getötet und vertrieben, niemand mehr Diktaturen und Autokraten und Staatsstreiche unterstützt als US-Regierungen.


Die europäischen und deutschen Politiker wissen das alles. Sie wagen aber nicht, sich aus dem Schlepptau der USA zu lösen und für die multipolare Ordnung einzutreten, die der UNO-Charta, dem Völkerrecht entspricht.


Warum? Weil die USA sie schnell selbst zu Feinden erklären könnten; wie Rumsfeld, der Deutschland zum Schurkenstaat erklärte, als es nicht mit den Irak gezogen ist? Weil die USA mit ihrer Kriegsflotte die Handelswege und Rohstoffe kontrollieren, auf die Deutschland angewiesen ist? Weil die USA die Form von Kapitalismus verteidigen, die auch unsere Vermögenden reich macht?


Es wird nicht leicht sein, das Völkerrecht auf Gleichberechtigung aller Staaten gegen die US-Führung durchzusetzen. Aber wir sollten diesen Weg gehen, denn mit ihrer Klima- und Kriegspolitik werden wir und unsere Kinder keine Zukunft haben. Und auch für viele US-Amerikaner hat ihr Land längst keinen amerikanischen Traum mehr parat, wie nicht zuletzt die Unfähigkeit des Landes zeigt, die Menschen in der Pandemie schützen zu können.


Und auch in den USA gibt es Menschen, die für den Aufbau einer gemeinsamen und gleichberechtigten Welt eintreten. Suchen wir die Zusammenarbeit mit ihnen.

Wolfgang Lieberknecht, IFFW


Florian Homm

Florian Wilhelm Jürgen Homm (* 7. Oktober 1959 in Oberursel) ist ein ehemaliger deutscher Börsenspekulant und Hedgefondsmanager. Der von Homm verwaltete Hedgefonds Absolute Capital Management (ACM) kam zeitweise auf ein Volumen von bis zu drei Milliarden US-Dollar, brach aber 2007 zusammen. Investoren sollen 200 Millionen US-Dollar verloren haben. Homm tauchte unter, sodass ihn FBI, SEC und DEA zur Fahndung ausschrieben. 2013 wurde Homm nach Hinweisen von Zielfahndern des FBI von der Polizei in Florenz verhaftet. Nachdem die Höchstdauer der Untersuchungshaft abgelaufen war, wurde er 2014 freigelassen.[1] 2021 wurde er vom Bundesstrafgericht in Bellinzona zu drei Jahren Freiheitsentzug, davon 18 Monate zur Bewährung, wegen „qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung und mehrfacher Urkundenfälschung“ verurteilt und vom Vorwurf, sich zwischen September 2005 und April 2008 um „mindestens 170.938.806 US-Dollar“ bereichert zu haben, freigesprochen. Durch die Sanierung des Bundesligisten Borussia Dortmund wurde Homm als Großaktionär in den frühen 2000ern einem breitem Publikum bekannt.[2]

Florian Homm – Wikipedia



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