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Medienkritik als Gesellschaftskritik – Eine Einleitung (1.Teil) Von Mandy Tröger am 14. März 2023


Aktuell lassen Kritiker:innen aus dem gesamten politischen Spektrum an den Massenmedien kaum ein gutes Haar. Insbesondere der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist nicht zuletzt aufgrund diverser Korruptionsskandale in Misskredit geraten. Dabei ist Medienkritik so alt wie die Medien selbst. Schon Sokrates und Platon diskutierten vor etwa 2.500 Jahren über den Einfluss der Schrift auf unser Gedächtnis. Seitdem ist einiges passiert, zuletzt haben Internet und Digitalisierung die Nachrichtenverbreitung und die Medienlandschaft radikal verändert. Theoretisch können heute Menschen auf der ganzen Welt rund um die Uhr Nachrichten empfangen. Medien sammeln und sortieren Informationen, ordnen sie ein und verbreiten sie. Mit ihren Erzählungen prägen sie unser Weltbild. Das macht sie zu mächtigen Akteur:innen, über deren Funktionsweise und Arbeit zu Recht gestritten wird. Nicht selten jedoch verdichtet sich die Kritik an den etablierten Medien zu einfachen Narrativen und Kampfbegriffen wie «Staatsfunk» oder «Lügenpresse». So wird zum Beispiel behauptet, ARD und ZDF würden systematisch Tatsachen verdrehen oder bewusst nicht über bestimmte Themen berichten. Dies kann so weit gehen, dass solch eine Fundamentalopposition hetzerische Züge annimmt und zugleich Sinn und sozialen Zusammenhalt stiftet, etwa wenn sich Gruppen gegen die angeblich (mediale) «Corona-Diktatur» formieren. Die Medien werden pauschal zum Sündenbock für gesellschaftliche Probleme erklärt, die tiefer liegen und umfassender sind. In dieser Publikation werden einige der aktuell zentralen Kontroversen etwa um die Glaubwürdigkeit der Medienberichterstattung oder eine einseitige politische Instrumentalisierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten analysiert. Dabei werden gängige Positionen und Argumente auf ihre Aussagekraft und Gültigkeit hin überprüft. Es ist uns wichtig, bereits zu Beginn der Ausführungen drei Punkte hervorzuheben: Erstens, in fast jedem Vorwurf an die Massenmedien steckt auch ein Funken Wahrheit. Es geht also nicht so sehr darum, ob diese Vorwürfe gänzlich «wahr» oder «falsch» sind. Das Ziel sollte im aufklärerischen Sinne vielmehr sein, die in ihnen enthaltenen Kritikpunkte herauszuarbeiten und von offensichtlichen Falschaussagen und Verleumdungen zu trennen bzw. die Letzteren auf der Grundlage von Fakten als solche kenntlich zu machen. Es gibt etliche Beschwerden und Zweifel an der Funktionsweise der etablierten Medien, die einen berechtigten Unmut zum Ausdruck bringen oder auf bestehende Widersprüche verweisen. Zweitens gibt es nicht die eine Medienkritik. Medienkritik wie Gesellschaftskritik allgemein kommt in vielen Formen daher. Entscheidend für eine fundierte Medienkritik sind die Grundannahmen, aus denen wir sie herleiten, und ihre (theoretischen) Perspektiven. So müssen wir uns fragen und klären: Betrachten wir Medienstrukturen oder die Menschen, die in diesen arbeiten, wenn wir die Medienberichterstattung kritisieren? Folgen wir dem Ideal der «journalistischen Objektivität» oder hinterfragen wir dieses Ideal und berücksichtigen die ökonomischen und institutionellen Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse, schauen danach, was sozial und institutionell machbar ist? Drittens ist wichtig zu fragen, was wir mit Medienkritik eigentlich bezwecken. Also, für welche Ziele und Ideale stehen wir ein, wenn wir uns mit den Problemen der Medienwelt auseinandersetzen? Üben wir Kritik um der Kritik willen oder wollen wir einen produktiven Beitrag zur Transformation der Medienlandschaft leisten, damit diese sowohl ihrer grundlegenden Aufgabe in der Demokratie sowie den Krisen unserer Zeit (Klima, Armut usw.) gerecht wird? Eine fundierte Medienkritik ist aus unserer Sicht wie ein Puzzle: Sie setzt sich aus einer Reihe verschiedener Ansätze zusammen. Sie deckt Komplexität auf und bietet trotzdem klare Aussagen zum gesellschaftlichen oder institutionellen Versagen von Medienstrukturen, -institutionen oder -macher:innen. Dogmatische Medienkritik hingegen beharrt meist auf einem exklusiven Gültigkeitsanspruch. Sie findet einfache Antworten auf schwierige Fragen und thematisiert oft weder Grundannahmen noch die eigenen theoretischen Perspektiven (wenn es diese überhaupt gibt). Häufig wird diese Art der Schwarz-Weiß-Medienkritik von einem Phänomen getrieben, das in der Forschung als Hostile-Media-Effekt bezeichnet wird. Gemeint ist damit der Konsum von Medien entsprechend bereits bestehender Überzeugungen. Das heißt: Finden Leser:innen bzw. Zuhörer:innen und Zuschauer:innen ihre Überzeugungen in den (Mainstream-)Medien nicht wieder, kann das zu einer Abwertung bis hin zu einer pauschal feindseligen Haltung ihnen gegenüber und den für sie arbeitenden Menschen führen. Im Extremfall kann diese Abwehrhaltung laut Armin Scholl, Kommunikationswissenschaftler aus Münster, als «paranoid oder verschwörungstheoretisch bezeichnet werden».[1] Die damit einhergehende Medienkritik ist dann eher Belehrung als Analyse und «sprachlicher Krieg» statt differenzierter Auseinandersetzung. Aber auch inhaltlich differenzierte Medienkritik kann manchmal sprachlich über die Stränge schlagen. Denn hinter jeder Kritik steckt eine Emotion – ohne sie gäbe es ja keinen Anlass, überhaupt Kritik zu äußern. Deshalb sei es, so Scholl, nachvollziehbar, dass Kritik auch «mal harsch, polemisch, fundamental ausfällt».[2] Wichtig sei es deshalb, auf die Qualität der Kritik zu achten. Diese Qualität zeigt sich anhand der oben genannten Unterscheidungen. Sie zeigt sich auch anhand der Ziele, die diese Kritik verfolgt: beispielsweise mehr mediale Vielfalt, Beteiligung und Repräsentanz der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Eine wissenschaftlich fundierte Medienkritik überprüft zudem «die Richtigkeit einer aufgestellten Theorie mit empirischen Daten, mit konkurrierenden Theorien oder mit argumentativen Einwänden».[3] Sie ist also substanziell, argumentativ fundiert und lässt sich auf konkrete, faktenbezogene Begründungen ein. Allerdings fordern auch Medienkritiker:innen, die eher in Schwarz-Weiß-Kategorien argumentieren, regelmäßig mediale Vielfalt ein. Laut Scholl sind solche Forderungen aber meist rein instrumentell. Ihre Vertreter:innen wollen lediglich mehr Raum für die von ihnen als wichtig erachteten Themen und Positionen (beispielsweise Corona- und Impfskeptizismus). Zusätzlich werden sie häufig in einer Sprache vorgetragen, die andere Perspektiven und Interessen abwertet. Behauptet wird, die Medien ignorierten die Forderungen von Medienkritiker:innen, die diese seit Jahren erheben würden. Den Medien werden Uneinsichtigkeit, Borniertheit, Arroganz und Selbstgefälligkeit unterstellt. Außerdem wird so getan, als gebe es klare Linien zwischen einem «Wir» (den Kritiker:innen, die angeblich die Interessen der «einfachen Menschen» vertreten) und einem «ihr/sie» (den elitären Medien). Unklar aber bleibt, über wen oder was eigentlich überhaupt gesprochen wird. Wer oder was ist mit den Medien gemeint? Sind es regionale oder überregionale Zeitungen, kleine oder große Verleger:innen, Institutionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder einzelne Journalist:innen, die in ihnen arbeiten? Zudem können die Medien weder selbstgefällig noch arrogant sein, noch sonst eine Charaktereigenschaft haben. Denn das würde voraussetzen, dass sie in sich schlüssige, handelnde Subjekte sind. Die Medienlandschaft aber ist von unterschiedlichen Akteur:innen geprägt. Deren Interessen überschneiden sich (beispielsweise in ihrem Bestreben, ihre Macht zu behalten oder auszubauen), sie stehen einander aber auch entgegen (beispielsweise befinden sich Medienkonzerne in wirtschaftlicher Konkurrenz zueinander). Daraus folgt: Die Medien als ein einheitlich handelndes Subjekt gibt es nicht. Dieses Beispiel zeigt, dass schon eine Analyse sprachlicher Mittel helfen kann, verallgemeinernde und einseitige Medienkritik kritisch auf ihren Realitätsgehalt hin zu überprüfen. Im Folgenden werden wir eine Reihe von gängigen Annahmen bezüglich der deutschen Medienlandschaft mithilfe verschiedener theoretischer Ansätze und Perspektiven analysieren und hinterfragen. Ziel ist ein besseres Verständnis dafür, wie Medien funktionieren, was wiederum eine grundlegende Voraussetzung dafür ist, um der politischen Instrumentalisierung von Medienkritik und damit ihrer Delegitimierung vorzubeugen. Erster Auszug aus: Heiko Hilker, Jörg Langer und Mandy Tröger (2023). Einleitung, in: Zwischen Anspruch und Auftrag. Die öffentlich-rechtlichen Medien in der Kritik, Luxemburg Beiträge, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung. [1] Scholl, Armin: Zwischen Kritik und Paranoia: Wo hört Medienkritik auf und wo fangen Verschwörungstheorien an?, Bundeszentrale für politische Bildung, 19.12.2016, unter: www. bpb.de/dialog/netzdebatte/235319/zwischen-kritik-und-paranoia-wo-hoert-medienkritik-auf-und-wo-fangen-verschwoerungstheorien-an. [2] Ebd. [3] Ebd.


Medienkritik als Gesellschaftskritik – Medien vertrauen? (2. Teil) Von Mandy Tröger am 01. April 2023


Wir beginnen unsere Auseinandersetzung mit der Kontroverse um die Glaubwürdigkeit von etablierten Medien. Eine immer wieder vorgetragene These lautet: Die «Mächtigen» – damit gemeint sind die politischen und wirtschaftlichen Eliten – haben einen direkten Draht zu den Medien und üben somit massiv Einfluss auf die Medienberichterstattung aus. Daher könne man den Medien nicht trauen. In ihnen würden nur diejenigen Themen behandelt und nur diejenigen politischen Positionen wiedergegeben, die der Aufrechterhaltung des Status quo dienen bzw. die Interessen der «Mächtigen» nicht gefährden. Die Gegenseite dieses Narrativs kann folgendermaßen zusammengefasst werden: Vertrauen in Medien ist gut und wichtig, denn Vertrauen in Medien (und damit ein gemeinsamer Informationspool) ist Grundpfeiler einer jeden pluralistischen, demokratischen Gesellschaftsordnung. Nur Massenmedien erlauben die Vermittlung von Informationen zwischen Bürger:innen und Politik. Beide Positionen – Medien als Sprachrohr der Eliten und Medien als zentrale Säule bzw. «vierte Gewalt» der Demokratie – bieten starke Deutungsangebote gesellschaftlicher Wirklichkeit. Weder das eine noch das andere Angebot entspricht jedoch der Realität. Seit Jahrzehnten sind Wissenschaftler:innen damit beschäftigt, Medienvertrauen zu messen. Die Grundannahme ist, dass Misstrauen gegenüber Medien eher negativ zu bewerten ist. Die Quantifizierung des Verhältnisses von Medienkonsument:innen zu den Medien ist allerdings ausgesprochen schwierig. Trotz einer Reihe entsprechender Studien ist schwer zu bestimmen, was Medienvertrauen eigentlich ist. Vertrauen wir bestimmten Journalist:innen oder Moderator:innen, weil wir sie sympathisch finden? Vertrauen wir einer Zeitung oder einem Sender, weil wir sie schon immer lesen oder seinen Nachrichtensendungen von Kindesbeinen an folgen? Glauben wir alles, was diese berichten? Oder gehört es nicht zu unserer «Pflicht», kritisch zu hinterfragen, was uns als Medienrealität aufgetischt wird? Zur Beantwortung dieser Fragen sind wissenschaftliche Analysen mithilfe von Fragebögen und Experimenten nur bedingt hilfreich. Das zeigt beispielsweise die sogenannte Mainzer Langzeitstudie zu Medienvertrauen aus dem Jahr 2020 (siehe hierzu Abbildung 1). Hier wurden Erwachsenen über 18 Jahren Fragen gestellt wie diese: «Aktuell wird in den Medien viel über die Corona-Pandemie, aber auch über den Klimawandel oder den Islam berichtet. Bitte sagen Sie mir, ob Sie den Berichten der etablierten Medien zu den einzelnen Themen überhaupt nicht, eher nicht, teils teils, eher oder voll und ganz vertrauen.»[1] Es wird nicht definiert, was «etablierte Medien» sein sollen. Einzelne Fernsehsender oder Radiostationen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, regionale oder überregionale Zeitungen, Wochenzeitungen? Die Zuordnung wird den Befragten überlassen. Damit bleibt unklar, welche Berichterstattung als vertrauenswürdig wahrgenommen wird. Ähnliches gilt für das Vertrauen in bestimmte Medienarten bzw. Quellen. «Manche Menschen», so eine These derselben Studie, «halten bestimmte Medienangebote für vertrauenswürdiger als andere». Die Befragten sollen daher bewerten, wie vertrauenswürdig sie die Angebote des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, des privaten Fernsehens und des Internets finden.[2] Was aber sind die Medienangebote des Internets? Bestimmte Kanäle auf YouTube, Blogs oder Webseiten, auf denen bestimmte Journalist:innen und/ oder Bürger:innen schreiben? Die Webseiten großer Zeitungen und Zeitschriften, die oft eigene Online-Redaktionen haben? Die Unbestimmtheit verhindert eindeutige Erkenntnisse dazu, was oder wem hier vertraut bzw. misstraut wird. Ein anderes Beispiel: Die Forschungsgruppe Wahlen stellte im Rahmen des ZDF-Politbarometers von November 2015 bis Oktober 2021 vierteljährlich immer dieselbe Frage: «Wenn es um die Berichterstattung in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern wie ARD und ZDF geht, ist dort Ihr Vertrauen, dass dort wahrheitsgemäß berichtet wird, sehr groß, groß, nicht so groß oder haben Sie gar kein Vertrauen?»[3] Wie ist es zu erklären, dass die Werte (sehr großes bzw. großes Vertrauen) zwischen 58 Prozent (Januar 2016) und 74 Prozent (Oktober 2020) doch erheblich schwankten? Und spricht ein doch eher großes bzw. sehr großes Vertrauen (die Werte lagen seit 2019 zwischen 66 und 74 Prozent) auch tatsächlich für eine hohe Qualität der Berichterstattung? Erhält man möglicherweise mit dieser Frage eher eine Antwort darauf, wie zufrieden die Befragten mit der Regierungspolitik waren? Folgt man bestimmten demokratietheoretischen Ansätzen, so kann «blindes» Vertrauen (ob in Politik oder Medien) zudem nicht Ziel einer demokratischen Gesellschaft sein.[4] Denn Demokratie ist auf Debatten angewiesen, und Grundlage jeder Debatte ist ein kritisches Hinterfragen dessen, was uns als Bürger:innen (medial) geboten wird. In diesem Sinne ist Medienkritik (als Teil eines breiteren kritischen Bewusstseins) zentral für das Funktionieren einer Demokratie. Nur durch sie können informierte Bürger:innen qualifizierte Entscheidungen treffen. Zweiter Auszug aus: Heiko Hilker, Jörg Langer und Mandy Tröger (2023). Glaubwürdigkeit von Medien und Medienvertrauen, in: Zwischen Anspruch und Auftrag. Die öffentlich-rechtlichen Medien in der Kritik, Luxemburg Beiträge, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung. [1] Siehe z.B. Böckler Impuls 7/2005 («Kritisch, demokratisch, gut»), unter: www.boeckler. de/pdf/impuls_2005_07_demokratie.pdf. [2] Herman, Edward S./Chomsky, Noam: Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media, New York 2002. [3] Arlt, Hans-Jürgen/Storz, Wolfgang: Wirtschaftsjournalismus in der Krise. Zum massenmedialen Umgang mit Finanzmarktpolitik, hrsg. von der Otto Brenner Stiftung, Arbeitsheft 63, Frankfurt am Main 2010. [4] Ebd. 1. Teil

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