BSW-Vorsitzender, Fabio De Masi: „Wir sollten über Gerhard Schröder oder Angela Merkel Gesprächskanäle nach Moskau aufbauen, um eine gefährliche Eskalation zu vermeiden!“
„Selbstverständlich ist eine russische Urheberschaft nicht auszuschließen. Es ist jedoch unseriös, kurz vor Wahlen auf Grundlage völlig unzureichender Informationen mit dem Drohnenvorfall Politik zu machen. Warum werden wohlgesonnene Medien nach der Pressekonferenz der Bundesregierung mit Ermittlungskrümeln angefüttert, aber die vorliegenden Informationen wurden auf der Pressekonferenz selbst nicht transparent dargestellt?“, fragt der BSW-Chef.
Neue Gesprächskanäle mit Gehard Schröder oder Angela Merkel
Er zieht zudem einen brisanten Vergleich zur Sabotage der Nord-Stream-Pipelines. „Zudem ist es bezeichnend, dass bei der nicht explodierten Sprengstoff-Drohne Sanktionen angekündigt werden, aber der Ukraine, die uns laut Generalbundesanwalt drei Nord-Stream-Röhren weggesprengte, überweisen wir Milliarden für ihre korrupten Oligarchen.“
Die Sorge vor einer unkontrollierten Ausweitung des Konflikts treibt den Politiker um. „Mit immer tieferen und weitreichenden Angriffen auf das russische Hinterland mit Hilfe westlicher Militärtechnik in einem nicht gewinnbaren Abnutzungskrieg steigt die Kriegsgefahr mit einer Atommacht“, so De Masi. Um diese Abwärtsspirale zu stoppen, schlägt er vor: „Wir sollten über Gerhard Schröder oder Angela Merkel Gesprächskanäle nach Moskau aufbauen, um eine gefährliche Eskalation zu vermeiden!“




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