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Auch 1918wollte die Politik Soldaten in ein aussichtsloses Gefecht schicken.Sie weigerten sich,bildeten Räte+entmachteten Offiziere+Politiker,beendeten den Krieg.Wenn die Regierung heute die Bundesweh

24. Sept.
3 Min. Lesezeit

„Dieser sinnlose Krieg, der hat genug unschuldige Opfer gefordert”, sagt der Matrose Karl Artelt, Wir können das Blutvergießen beenden, wenn wir uns alle einig sind.” Sie rafften sich damals erst auf, als sie erlebt und erlitten hatten, was Krieg bedeutet. Heute wissen wir es oder können wir es wissen. Ist die Situation heute nicht vergleichbar mit der 1918. Die Soldaten werden in einen längst verlorenen Krieg geschickt und sollen ihre Leben noch opfern. Medien und Politik tun alles, damit wir das nicht erkennen.


„Es ist eins der unterschätztesten, aber zugleich bedeutendsten Ereignisse in der neueren Geschichte der Deutschen”, sagt zur historischen Einordnung der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Björn Engholm (SPD). Matrosenaufstand und Novemberrevolution zeigten, dass ein Volk sich aus sich heraus emanzipieren könne, sagt Engholm im Schlusswort zum Film. „In einer Zeit heute, wo das politische Engagement, wie ich finde, eher zu wünschen übrig lässt, wäre die Erinnerung daran, dass aus dem Volk heraus sehr viel mehr Impulse kommen können, etwas Bedeutsames für die heutige Demokratie.” 1918 Aufstand der Matrosen
„Es ist eins der unterschätztesten, aber zugleich bedeutendsten Ereignisse in der neueren Geschichte der Deutschen”, sagt zur historischen Einordnung der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Björn Engholm (SPD). Matrosenaufstand und Novemberrevolution zeigten, dass ein Volk sich aus sich heraus emanzipieren könne, sagt Engholm im Schlusswort zum Film. „In einer Zeit heute, wo das politische Engagement, wie ich finde, eher zu wünschen übrig lässt, wäre die Erinnerung daran, dass aus dem Volk heraus sehr viel mehr Impulse kommen können, etwas Bedeutsames für die heutige Demokratie.” 1918 Aufstand der Matrosen

Der Erste Weltkrieg forderte weltweit über 9 Millionen Soldatenleben und hinterließ Millionen weitere Verwundete und traumatisierte Überlebende.

Militärische Verluste

Der Erste Weltkrieg dauerte von 1914 bis 1918 und kostete insgesamt über 9 Millionen Soldaten das Leben. Besonders hohe Verluste gab es bei den Mittelmächten wie Deutschland und Österreich-Ungarn sowie bei den Alliierten, darunter Frankreich, Großbritannien und Russland Statista. Die Kriegsführung hatte sich durch den massiven Einsatz von Maschinengewehren, Artillerie und Giftgas stark verändert, was zu verheerenden Verlusten führte Statista. Viele Soldaten starben im Stellungskrieg, insbesondere in den Schützengräben, während Angriffe auf befestigte Stellungen oft besonders verlustreich waren



Der Kieler Matrosenaufstand von November 1918 war der Auslöser der Novemberrevolution, die das Ende der Monarchie und die Ausrufung der Republik in Deutschland einleitete.

Ursachen des Aufstands

Der Aufstand begann als Reaktion auf die Befehlsverweigerungen einzelner Schiffe der deutschen Hochseeflotte Ende Oktober 1918. Die Seekriegsleitung plante einen letzten Angriff auf die britische Flotte, obwohl der Krieg faktisch verloren war und die Reichsregierung bereits über einen Waffenstillstand verhandelte. Die Matrosen sahen darin ein sinnloses Opfer von Menschenleben und wollten verhindern, dass die neue Regierung diskreditiert würde. Hinzu kamen schlechte Lebensbedingungen, harte Disziplin und Kriegsmüdigkeit der Soldaten sowie der Wunsch nach Frieden und politischen Veränderungen


Der Kieler Matrosenaufstand (auch Kieler Matrosen- und Arbeiteraufstand), der am 3. November 1918 begann, löste am Ende des Ersten Weltkriegs die Novemberrevolution aus, die zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik in Deutschland führte.

Dem Aufstand gingen Ende Oktober ausgedehnte Befehlsverweigerungen auf einzelnen Schiffen der vor Wilhelmshaven versammelten deutschen Hochseeflotte voraus. Diese richteten sich gegen den Flottenbefehl der Seekriegsleitung (SKL), die für den 30. Oktober eigenmächtig einen Vorstoß in die Themsemündung und an die Küste Flanderns plante, obwohl die Oberste Heeresleitung (OHL) zuvor die Reichsregierung ultimativ aufgefordert hatte, US-Präsident Wilson um die Herbeiführung eines Waffenstillstands zu bitten, womit das Kriegsende absehbar war. Eine letzte Schlacht gegen die weit überlegene britische Grand Fleet zu diesem Zeitpunkt stellte in den Augen der Matrosen nicht nur eine sinnlose Opferung von Menschenleben dar. Sie wollten mit ihren Aktionen auch verhindern, dass die neue, parlamentarisch legitimierte Regierung von Max von Baden und ihr Waffenstillstandsgesuch diskreditiert würden.

Nach den Befehlsverweigerungen gab das Flottenkommando seinen Plan auf und beorderte das III. Geschwader nach Kiel zurück, ließ aber auf der Rückfahrt 48 Matrosen verhaften. Dagegen kam es in Kiel zu Protestaktionen ihrer Kameraden, denen sich die Arbeiter der Stadt anschlossen. Diese hatten seit einiger Zeit einen großen Streik geplant, um der Forderung nach einem schnellen Friedensabschluss Nachdruck zu verleihen. Alle Versuche, den Aufstand zu unterdrücken, schlugen fehl. Bald solidarisierten sich auch Teile des Heeres mit den Arbeitern und Matrosen. Diese trugen den Aufstand von Kiel aus in alle Landesteile, so dass wenige Tage später alle größeren Städte des Deutschen Reichs unter der Kontrolle revolutionärer Arbeiter- und Soldatenräte standen und alle Bundesfürsten einschließlich Kaiser Wilhelms II. sich zur Abdankung gezwungen sahen.

 
 
 

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