Afrika kappt Frankreichs afrikanische Lebensader. Wer zahlt es? Über Aufrüstung die Herrschaft militärisch zu erhalten, führt ins Nichts. Europa muss lernen, nicht mehr auf Kosten Afrikas zu leben!
Viele Franzosen fangen an, das Leid zu spüren, das die Menschen in Afrika seit der Kolonialzeit spüren. Und sie wollen das nicht akzeptieren. Bei uns ist vielen nicht bewusst, wie stark wir auf Kosten Afrikas leben! Europa muss lernen, nicht mehr auf Kosten Afrikas zu leben! Schaffen wir das oder ertrinken wir in einem Meer von Krieg und Gewalt?
Der französische Präsident sagte 1957: Ohne Afrika hat Frankreich keine Position mehr im 21. Jahrhundert. Ähnlich äußerte sich Präsident Jacques Chirac. Jetzt befreien sich afrikanische Staaten- oft gestützt auf Russland oder China - von der französischen und westlichen Umklammerung.
Jetzt werden wir uns anpassen müssen oder ewige Krieg zur Re-Kolonialisierung führen, wie es die USA in Venezuela oder Iran tun und auf der Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt haben.
Willy Brandt mahnte in seinen letzten Jahren einen anderen Weg an: Die Armen dieser Welt werden sich das Leid nicht mehr gefallen lassen. Wenn wir keine Nord-Süd-Gerechtigkeit schaffen, wird es zu immer mehr Gewalt zwischen Nord und Süd kommen. Mit der Bildung der Nord-Süd-Kommission hoffte er einen Anstoß zu den gerechten Beziehungen zu schaffen. Der Versuch verpuffte. Es ist an der Zeit, diesen Pfad wieder aufzunehmen und den Weg der Gewalt zu verlassen.
Viele Franzosen fangen an das Leid zu spüren, das die Menschen in Afrika seit der Kolonialzeit spüren. Und wollen das nicht akzeptieren.






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