AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt treibt 350 Berliner vor der Berliner Wahl zur Linken. Viele Menschen wollen sich nach Sachsen-Anhalt „nicht mit einem weiteren Erstarken der Rechten abfinden“.
Ostdeutsche Allgemeine Zeitung: Sechs Tage vor der Abgeordnetenhauswahl meldet die Berliner Linke einen kräftigen Mitgliederzuwachs. Seit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag seien 350 Menschen neu in den Landesverband eingetreten. Damit zählt die Partei nach eigenen Angaben inzwischen 19.020 Mitglieder. Bundesweit ist der Zulauf noch größer. „Weit über 1000 Menschen“ hätten sich seit der Wahl in Sachsen-Anhalt für einen Eintritt entschieden, sagte Linke-Chefin Ines Schwerdtner der Berliner Zeitung. Für ihre Partei komme das zur richtigen Zeit: „Was für ein krasser Wahlkampf-Booster für Berlin!“
Landesgeschäftsführer Björn Tielebein formuliert es noch drastischer: „Uns rennen die Leute die Türen ein.“ Viele Menschen wollten sich nach Sachsen-Anhalt „nicht mit einem weiteren Erstarken der Rechten abfinden“. Die zusätzlichen Mitglieder kommen für die Partei zu einem entscheidenden Zeitpunkt: In den jüngsten Umfragen vor der Berlin-Wahl kämpft die Linke mit der CDU um Platz eins.




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