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10 % der Gymnasien blockiert. «Unser Land erlebt die stärkste Bewegung von Schülern und Studenten seit Mai 1968». Präsidentschaftskandidat Mélenchon ruft dazu auf, sich den Protesten anzuschließen.

6. Okt.
1 Min. Lesezeit

Der französische Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon ruft seine Anhänger trotz gewaltsamer Zwischenfälle dazu auf, sich den landesweiten Studentenprotesten anzuschliessen. «Unser Land erlebt die stärkste Bewegung von Schülern und Studenten seit Mai 1968», sagte der 75-Jährige in einem Video. Mélenchon bezeichnete den Vorwurf, er fördere Gewalt, als «absurd». Stattdessen beschuldigt er die Polizei, Demonstrationen brutal aufzulösen.


Die Proteste hatten im September begonnen. Schüler, Studenten und Lehrer fordern mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. Nach Angaben von Bildungsminister Edouard Geffray wurden inzwischen 400 bis 500 Gymnasien blockiert – rund zehn Prozent aller entsprechenden Schulen Frankreichs. Laut einer vor Beginn der Unruhen erhobenen Umfrage wollen 47 Prozent der unter 35-Jährigen für ihn stimmen. Bei 24 Protestaktionen kam es vergangene Woche zu Vandalismus oder Brandstiftung. Die Weltwoche berichtet. Frankreich: Präsidentschaftskandidat Mélenchon ruft Anhänger dazu auf, sich den Protesten anzuschliessen



 
 
 

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