Tagesschau einseitig: Nicht Russland, die Ukraine und die Nato haben die Krise zu verantworten

Der Tagesschaubeitrag heute Abend behauptet, es sei nicht bekannt, warum Russland Truppen an seiner inneren Grenze zusammenzieht. Vielleicht um Biden zu testen, wird spekuliert. Kein Wort zum vorhergehenden Beschluss der ukrainischen Regierung, die Krim militärisch angreifen zu wollen.


Kein Wort, dass sie dafür Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegt hat. Kein Wort, dass die NATO und die US-Regierung lange die bedingungslose Unterstützung der ukrainischen Regierung erklärt haben, den Machtbereich wieder auf die ganze Ukraine auszudehnen, wie sie vor dem vom Westen unterstützten Putsch gegen die gewählte Regierung in Kiew bestanden hat. Kein Wort, dass die NATO jetzt militärische Kräfte an die russischen Grenze verlegt. Kein Wort, dass die USA atomwaffentragende Kampfflugzeuge an die russische Grenze verlegt. Kein Wort, dass erst die USA und jetzt Großbritannien Kriegsschiffe an die russischen Küsten schickt.


Wenn sich China oder Russland so etwas an den US-amerikanischen Grenzen herausgenommen hätten, wären die US-Truppen sich nicht nur an ihren Grenzen zur Verteidigung aufmarschiert, sie die russischen in ihrem Land, sondern hätten sie sicher schon längst militärisch agiert.

Es kommt jetzt auf jeden von uns an, dem Aufbau eines Bildes, dass Russland der Bedroher sei und nicht der vom Westen und der Ukraine Bedrohte, entgegenzutreten, um vielleicht doch noch einen Krieg zu verhindern.


Wenn unsere Politiker und Medien merken, dass die Gesellschaft ihr falsches Spiel durchschaut, sind sie vielleicht vorsichtiger, weiter zu eskalieren. Wenn sie merken, dass wir wissen, dass sie mit ihrer Politik mit unser aller Leben spielen, weil Russland ihrer Militärdoktrin verankert hat, dass es, wenn es mit konventionellen Waffen besiegt werden sollte, Atomwaffen einsetzen wird.


Aber dazu braucht jede und jeder von uns Mut und gute Informationen, die beweisbar sind. Es ist schwer, sich gegen den Mainstream zu stellen. Denn unsere Politiker und Medien wissen, wie Nachrichten funktionieren: Wenn du sie immer wiederholst, glauben die Leute, dass sie stimmen, auch wenn sie falsch sind.

Erinnert Euch, als vor dem Irakkrieg immer und immer wieder berichtet wurde, dass Saddam Hussein eine Bedrohung sei und Massenvernichtungswaffen habe. Am Ende hat sich die Gesellschaft dem Angriffskrieg nicht widersetzt, weil sie glaubte, es sein ein Verteidigungskrieg.


Der Nationalsozialist Göring hat uns in einem Gespräch nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Methode der Kriegsführer enthüllt:



Die Regierungen von NATO-Staaten konnten den Irak verwüsten und durch die Zerstörung des irakischen Staates die Grundlage schaffen, dass eine Millionen Menschen getötet wurden.

Heute wissen wir: Die Begründungen der westlichen Politiker waren alle erfunden: Die von Politikern und Medien behaupteten Waffen wurden nach der Besetzung des Iraks von den US-Amerikanern und Briten und ihren Verbündeten nie gefunden.


Die UNO-Charte verbietet völkerrechtlich Krieg und militärische Bedrohung. Ist die Vorbereitung eines Angriffs der Ukraine auf die Krim keine militärische Bedrohung? Müsste nicht darüber in den Medien und von den Politikern berichtet werden?

Ist die Zusage der NATO, sie dabei zu unterstützen und Truppen an der Grenze Russlands zu schicken, keine Bedrohung. Es sei ein Manöver, sagen sie, das aber sagen die Russen auch - und sie tun das auf ihrem Staatsgebiet; anders als die US-Amerikaner.


Das sollten und können wir ändern, müssen uns dazu aber selbst gut informieren, bilden und vernetzen.


Wir sollten von unseren Politikern – und vor allem den Abgeordneten aus unseren Wahlkreisen - das Versprechen verlangen, dass sie dazu beitragen, den Konflikt in der Ukraine friedlich zu lösen. Wir sollten sie dazu fragen, warum über den krisenauslösenden Beschluss der ukrainischen Regierung nicht berichtet wird und ob sie ihn überhaupt kennen? Wir sollten den Stopp des Nato-Manövers verlangen, um zu deeskalieren. Wir sollten Verhandlungen mit Russland anregen, zum Rückzug der Truppen auf beiden Seiten und auf den Einsatz von UNO-Blauhelmen an der innerukrainischen Waffenstillstandlinie. Wir sollten von der Ukrainischen Regierung die Zusicherung verlangen, die Krim und den Donbass nicht anzugreifen und ihre Truppen zurückzuziehen.


Wir sollten nicht zulassen, das noch mehr Menschen bei diesem Ringen um globale Vorherrschaft ihr Leben verlieren: 14.000 tote Europäer sind schon viel zu viel.


Mit dieser, unserer neuen Homepage wollen wir von der Internationalen FriedensFabrik Wanfried aktuell zu diesem und anderen Konflikten Nachrichten anbieten, die nicht nach einem geopolitischen Interessen-Filter ausgesucht sind, sondern nach dem Filter der Prinzipien des Völkerrechts. Wir hoffen auf Eure Unterstützung und Registrierung in den Teams auf dieser Seite. Wer zur friedlichen Lösung des Ukrainekonflikts beitragen will, kann sich im Ost-West-Gesprächskreis registrieren. Die Seite ist noch im Aufbau, aber das wird sich bald ändern.

Bis zur Veröffentlichung dieser Homepage hatten wir unsere Berichte auf der Homepage der Initiative Black and White veröffentlicht, die sich auf gerechte und friedliche Beziehungen zwischen den Menschen in Europa und Afrika konzentriert und das ab jetzt wieder tun wird. Die globalen Themen und andere Weltregionen behandeln wir hier. Hier einige der Links zum Verständnis dieses Artikels: Russlands Aufmarsch ist Reaktion auf Angriffsvorbereitungen der ukrainischen Regierung auf die Krim (initiative-blackandwhite.org)

In den vergangenen Tagen standen wir vor der direkten Konfrontation der USA und Russlands (initiative-blackandwhite.org)

NATO-Bedrohungsaufbau im Schwarzem Meer: Statt US-Amerikanische jetzt durch britische Kriegsschiffe (initiative-blackandwhite.org)

https://www.initiative-blackandwhite.org/post/setzen-wir-unser-recht-auf-in-friedlicher-europa-durch-beziehen-wir-uns-auf-die-charta-von-paris?fbclid=IwAR2eVE79BZy4ol8fyJikgRQYeYzgScAGW50rQOv0hK3GvL5-Tvg4pqGWHbg

Defender Europe 21: Groß-Manöver der USA – was kommt auf die Lausitz zu? | Lausitzer Rundschau (lr-online.de)

Durch die frühere Teilung haben wir in Deutschland Verbindungen nach Ost und West. Nutzen wir sie! (initiative-blackandwhite.org)


Wir schlagen vor, so etwas in möglichst vielen Wahlkreisen zu machen; sucht euch Friedensaktive in Euren Wahlkreisen und ergreift die Initiative

Friedengruppen im Wahlkreis 169 - Bad Hersfeld-Werra-Meißner fordern: NATO-Manöver zur russischen Grenze sofort stoppen

Wir drei Friedensinitiativen im Wahlkreis fordern die Bundesregierung auf: Stoppen Sie angesichts der Kriegsgefahr sofort das jetzt angelaufene NATO-Manöver „Defender 2021“. Wir fordern die Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis 169 und in Nordhessen auf, das von der Bundesregierung einzufordern.

Die US-Regierung hat jetzt die Kriegsschiffe aus dem Schwarzen Meer zurückbefohlen, nachdem ihr die russische Regierung deutlich gemacht hat, dass sie mit dem Feuer eines Atomkrieges spielt.

Wir halten das jetzt anlaufende NATO-Manöver „Defender 21“ für genauso gefährlich. Tausende von US-Soldaten kommen jetzt mit Kriegsgerät nach Europa. Armeen aus den NATO-Staaten werden in den nächsten Wochen über die Drehscheibe Deutschland an die Russische Grenze ziehen.

Unserer Meinung nach gießt das Öl in das bereits lodernde Feuer. Angesichts der Zuspitzung des Konflikts in der Ukraine sollte das Manöver sofort gestoppt werden.

Nach dem Ende des Kalten Krieges haben die Staaten der NATO und des damaligen Warschauer Paktes 1990 in der Charta von Paris beschlossen, alle Konflikte nur noch mit friedlichen Mitteln zu lösen. Da passt dieses Manöver nicht ins Bild. Es spielt mit dem Leben der Menschen in Europa. Wir bitten die Menschen, Organisationen und Parteien im Wahlkreis, unseren Appell zu unterstützen.

Internationale FriedensFabrik Wanfried (IFFW)

Friedensforum Werra-Meißner

Friedensinitiative Hersfeld Rotenburg


Wolfgang Lieberknecht

unsere Email: info@internationale-friedensfabrik-wanfried.org Telefon: 05655-924981 - 0176-43773328

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