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Nigrer: "Sit In" bis Frankreich seine neokoloniale Armee abzieht. Ende der Politik nach Gutsherrnart

Am Freitag versammelten sich unterdessen tausende Demonstranten vor einem Militärstützpunkt in Niamey, in dem französische Soldaten untergebracht sind. Die Proteste, zu denen das Bündnis M62 aufgerufen hat, richteten sich gegen die Präsenz französischer Soldaten im Land. Frankreich hält dort noch 1500 Kräfte im Kampf gegen den Dschihadismus stationiert. Das „Volks-Sit-in“ von M62 soll auch noch am Samstag und Sonntag weitergehen. Die Patriotische Front für die Souveränität des Nigers (FPSN) mobilisierte unterdessen für ein „permanentes Sit-in“ ab Samstag, das solange dauern solle, bis alle französischen Soldaten abgezogen seien. Frankreich muss lernen umzudenken: Als die Armee zuließ, dass der verstorbene Präsident des Tschad ohne Wahl durch seinen Sohn ersetzt wurde, hatte Frankreich nichts einzuwenden. Macron unterstützte es mit seinen Gesten. Er rechnete damit, dass der Sohn die profranzösische Politik des Vaters in der früheren französischen Kolonie fortsetzen werde. Im Niger kontrolliert Frankreich die "Putschisten" nicht und verurteilt und bedroht sie. Mit Eintreten für Demokratie hat das nichts zu tun, das ist Willkür nach eigenem Gutdünken. In Zeiten des Internet bekommen viele Menschen in Afrika (anders als im fernen und mit Frankreich verbandelten Westen) diese Widersprüche mit und lassen sich nicht mehr so einfach manipulieren. Mit diesen heuchlerischen Spielen verliert das Land - und der Westen - nun immer mehr an Einfluss.



„Neokolonialistischer Einsatz gegen das nigrische Volk“: Machthaber im Niger verurteilt Haltung Frankreichs


Die Putschisten üben harsche Kritik an Macron. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich erkennt die neuen Machthaber im Niger nicht an.

Die neuen Machthaber im Niger haben nach Äußerungen von Präsident Emmanuel Macron eine „weitere eklatante Einmischung“ Frankreichs zurückgewiesen. Macrons erneute Bekräftigung seiner Unterstützung für den gestürzten Staatschef Mohamed Bazoum sei „eine weitere eklatante Einmischung in die inneren Angelegenheiten Nigers“, sagte der Sprecher der Militärs, Oberst Amadou Abdramane, in einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung.

Die Putschisten üben harsche Kritik an Macron. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich erkennt die neuen Machthaber im Niger nicht an, ähnlich wie andere westliche, aber auch afrikanische Staaten.


Die neuen Machthaber im Niger haben nach Äußerungen von Präsident Emmanuel Macron eine „weitere eklatante Einmischung“ Frankreichs zurückgewiesen. Macrons erneute Bekräftigung seiner Unterstützung für den gestürzten Staatschef Mohamed Bazoum sei „eine weitere eklatante Einmischung in die inneren Angelegenheiten Nigers“, sagte der Sprecher der Militärs, Oberst Amadou Abdramane, in einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung.


Macrons Äußerungen sowie seine „unaufhörlichen Bemühungen zugunsten einer Invasion in Niger“ zielten darauf ab, „einen neokolonialistischen Einsatz gegen das nigrische Volk fortzusetzen, das um nichts anderes bittet, als sein eigenes Schicksal selbst zu bestimmen“, sagte Abdramane.



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