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MvdS:Das Europäische Parlament denkt, dass der Ukraine-Krieg zu gewinnen ist & will ihn ausweiten!Wir sollten anerkennen, dass die NATO-Osterweiterung der Grund für den Krieg&damit unsere Schuld ist.

vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

Die Europäische Union verliert an Einfluss, während sich die Weltordnung grundlegend verändert. Der frühere UN-Diplomat und heutige Europaabgeordnete Michael von der Schulenburg warnt vor einem gefährlichen Realitätsverlust der europäischen Politik. Seine Prognose: Die EU wird in ihrer heutigen Form nicht überleben. Im Gespräch mit Patrik Baab analysiert Michael von der Schulenburg die Folgen des Ukrainekriegs für Europa. Er kritisiert die Entscheidungen der europäischen Führung, die zunehmende Militarisierung und den Verlust diplomatischer Handlungsfähigkeit. Warum sitzt Europa bei entscheidenden Verhandlungen nicht am Tisch? Weshalb setzt die EU auf weitere militärische Unterstützung, obwohl Michael von der Schulenburg die Aussichten der Ukraine zunehmend pessimistisch beurteilt? Und wie könnte ein Weg zurück zu Verhandlungen mit Russland aussehen? Michael von der Schulenburg kennt internationale Krisen aus jahrzehntelanger diplomatischer Arbeit. Im Interview berichtet er auch von seinen Erfahrungen im Europäischen Parlament. Besonders eindringlich beschreibt er, wie dort über weitere militärische Unterstützung abgestimmt wird, während andere Menschen die Folgen des Krieges tragen. Im Gespräch geht es unter anderem um: – Die Zukunft der Europäischen Union – Europas politischen und wirtschaftlichen Einflussverlust – Die Rolle von Ursula von der Leyen – Den Ukrainekrieg und die Gefahr weiterer Eskalation – Die Verantwortung europäischer Politiker – Die wachsende Bedeutung der BRICS-Staaten – Die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands – Die Beziehungen zwischen Europa und Russland – Die Rolle der USA – Die Gefahr eines größeren europäischen Krieges – Die Erfahrungen eines ehemaligen UN-Diplomaten – Die Frage, wie Friedensverhandlungen wieder möglich werden könnten Michael von der Schulenburg schlägt eine Neutralität der Ukraine vor, verbunden mit Sicherheitsvereinbarungen und internationaler Zusammenarbeit beim Wiederaufbau. Zugleich erklärt er, warum erfolgreiche Diplomatie mehr verlangt als politische Forderungen und öffentliche Erklärungen. Zum Ende des Gesprächs richtet er den Blick auf Deutschland: Könnte die Bundesrepublik statt einer militärischen Führungsrolle eine neue diplomatische Initiative ergreifen? „Wir müssen Vertrauen wieder aufbauen. Das wird ein ganz langer Weg sein.“ – Michael von der Schulenburg Kapitel: 00:00 - Intro 01:33 - Einleitung & Vorstellung: Michael von der Schulenburg 02:07 - Krise des traditionellen Parteiensystems & Wahlergebnisse 05:37 - Der Realitätsverlust der europäischen Politik 09:24 - Verschiebung der weltweiten Machtverhältnisse & BRICS 12:00 - Die militärische Lage im Ukraine-Krieg & Eskalationsrisiken 16:13 - Fehlende Diplomatie im EU-Parlament 18:27 - Warum echte Verhandlungen blockiert sind 20:54 - Sicherheitsinteressen & geopolitische Ursachen 24:05 - Russische Positionen & das Scheitern bisheriger Strategien 27:00 - Wirtschaftliche Folgen & Isolation Europas 31:32 - Rolle der europäischen Eliten & Verhältnis zu den USA 35:56 - Deutschlands Interessen: Wirtschaft, Energie & Militärstrategie 39:19 - Scheitert die europäische Großmacht-Vision? 43:29 - Kollaps der Ukraine & das Risiko eines „Failed State“ 45:18 - Ausblick: Gibt es einen realistischen Weg zum Frieden?

 
 
 

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