Kundgebung in Eschwege: Wir fordern die Rückkehr zu Diplomatie und Verhandlungen!

Rückkehr zu Diplomatie und Verhandlungen

Vielen Eschwegerinnen und Eschwegern ist seit Wochen unwohl bei dem Gedanken an die sich zuspitzende Lage in der Ukraine. Seit Montagabend, der Anerkennung der „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ durch die Russische Regierung, ist die Kriegsgefahr in Europa gewachsen.

Enttäuscht von der Resignation und Teilnahmslosigkeit der europäischen Gesellschaft haben eine Reihe von Eschweger Bürgern sich entschieden, aktiv zu werden und gegen die Kriegsgefahr aufzustehen.

Sie rufen auf zu einer Friedenskundgebung auf dem Stad in Eschwege

am Freitag, den 25. Februar um 15 Uhr.

Ziel des Aufrufs ist die Rückkehr zu Verhandlungen über und die Umsetzung des Minsk2-Abkommens sowie die Mahnung „Nie wieder Krieg in Europa“.

Eskalierende Schritte – Aufmarsch der Nato-Verbände in Osteuropa sowie die geplante Ost-Erweiterung wie auch der Auf-/Einmarsch der Russischen Armee in der Ost-Ukraine - führen nicht zur Deeskalation und zu diplomatischen Lösungen.

Nur durch eine Politik, die sowohl die Sicherheitsinteressen Russlands als auch die der Ukraine berücksichtigt, kann Frieden, Abrüstung und Entspannung entstehen.

Die erfolgte Anerkennung der Republiken seitens der russischen Regierung giesst Öl ins Feuer. Wir fordern stattdessen ein politisches Spitzentreffen aller OSZE-Staaten - einschließlich der USA - zur Rückkehr an den Verhandlungstisch.

Die zu erwartenden Machtspiele führen uns nur an den Rand eines neuen gesamteuropäischen Krieges.



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