Das ist nicht Lukaschenkos, sondern Eure Schuld, ihr Herren und Damen Politiker im Westen!

Über Weißrussland kommen nun immer mehr Menschen in die EU. EU-Staaten reagieren mit Stacheldraht und Militäreinsatz. Flüchtlinge erfrieren im Grenzgebiet. Die EU verweigert ihnen ihr Menschenrecht: Schutz zu beantragen, weil in ihrem Land Krieg und Terror herrscht. Diese Situation hat nicht Lukaschenkow, der Präsident Weißrusslands zu verantworten (Polen schon eher, weil es die Kriege mitführt). Das habt ihr westlichen Politiker:innen zu verantworten. Der Krieg gegen den Terror, vom Westen geführt, um sich die Rohstoffe des Globalen Südens wieder direkt anzueignen, muss beendet werden. Wir wollen im Rahmen der Internationalen FriedensFabrik Wanfried dazu eine bundesweite und internationale Vernetzung aufbauen. Wir laden Dich ein, das mit zu schaffen. Im Rahmen unserer Kampagne: "Fix our countries, Fix our world, Menschenwürde für alle!" treten wir für die Fixierung einer Außen- und Flüchtlingspolitik ein, die den westlichen Werten, der UN-Charta und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte entspricht. Ohne unser persönliches politisches Engagement wird die Spirale Krieg, Tod, Vertreibung, Flucht, rechtsextreme Gefährdung der Demokratien sich immer weiter und schneller drehen.


Über Weißrussland kommen nun immer mehr Menschen in die EU. EU-Staaten reagieren mit Stacheldraht und Militäreinsatz. Flüchtlinge erfrieren im Grenzgebiet. Die EU verweigert ihnen ihr Menschenrecht: Schutz zu beantragen, weil in ihrem Land Krieg und Terror herrscht. Diese Situation hat nicht Lukaschenkow, der Präsident Weißrusslands zu verantworten (Polen schon eher, weil es die Kriege mitführt). Das habt ihr westlichen Politiker:innen zu verantworten.


Bericht zur Situation an der polnisch-weißrussischen Grenze: Warum Belarus zum Migrations-Hotspot wurde - Europa - derStandard.de › International


Ihr habt das Völkerrecht gebrochen, das Krieg verbietet und in der UNO-Charta verbindlich vorschreibt, Konflikte nur mit friedlichen Mitteln zu lösen. Ihr habt den Weg des Krieges gewählt: Er hat Hunderttausenden das Leben gekostet und die Staaten ins Chaos gestürzt, in denen man keine Perspektive mehr hat auf menschenwürdiges Leben.


Warum habt ihr das getan?

Alain Badiou, der französische Philosoph meint: Ihr wollt die Kontrolle der Rohstoffe wieder direkt für Eure Konzerne sichern, wie in der Kolonialzeit. Ihr wollt oder könnt zwar nicht mehr direkt kolonialisieren, aber ihr könnt die Staaten zerstören. Über die Zusammenarbeit mit Milizen könnt Ihr euch dann die Rohstoffe zu Billigpreisen zur Bezahlung der für den Krieg nötigen Waffen ergattern. Badiou sagt, für die Menschen in diesen Regionen ist das die Hölle. Haben sie nicht ein Recht, dieser Hölle zu entfliehen?

Interview ǀ „Westlicher Todestrieb“ — der Freitag


Der US-Amerikanische Geograf, David Harvey, meint, dass die USA mit ihrem Krieg gegen den Terror die rohstoffreiche Region, den Nahen und Mittleren Osten oder Westasien, die Tankstelle der Welt, unter ihre Kontrolle bringen wollen. Darin sehen sie die Chance, ihr globale Vorherrschaft dauerhaft abzusichern gegen mögliche aufkommende Herausforderer ihrer Dominanz, wie einst Japan und die EU und heute vor allem China. Dazu haben sie unter dem Label Rache für 9/11 und Krieg gegen den Terror eine ganze Region in Tod Zerstörung und Chaos gebombt, die Entwicklungsfortschritte von Jahrzehnten nach der Unabhängigkeit von den europäischen Kolonialmächten wieder zerstört. Ist es nicht legitim von Menschen, von dort zu fliehen und da hin zu ziehen, wo man noch menschenwürdig leben kann, ohne ständig vom Tod bedroht zu sein?


Der US-Politikberater Zbigniew Brzezinski meinte, dass die inzwischen gebildeten und über das Internet verbundenen jungen Leute vor allem in den armen Ländern eine Gefahr für die USA seien. Ihr Wunsch, auch menschenwürdig leben zu wollen, ginge nur auf Kosten der Menschen und Länder, die an der Spitze der Welteinkommenspyramide stehen würden, vor allem auf Kosten der USA. Diese jungen Leute seien nicht mehr zu kontrollieren: Deshalb seine Empfehlung: Es ist heute leichter eine Millionen Menschen zu töten als zu kontrollieren. So könne man der Unzufriedenheit Herr werden. Haben diese Menschen nicht das Recht, dem Tod zu entfliehen?


mehr: Das von Brzezinski befürchtete „weltweite Erwachen“ der Massen ist jetzt da - PROPAGANDAFRONT


Der ehemalige führende NATO-Offizier, Gen Wesley Clark, kritisiert, dass die USA eine starke Armee hätten und sie einsetzten, um die Interessen an der Kontrolle und Ausbeutung des Erdöls militärisch durchzusetzen. Er enthüllte, dass die Kriege, die uns immer als Reaktionen auf vermeintliche Menschenrechtsverletzungen dargestellt worden sind, langfristig vorbereitet waren und sind:


Der Westen versucht seine Kernregionen Europa und USA oder Australien und Israel und die Golfmonarchien für die von ihm verantworteten Flüchtlinge unzugänglich zu machen.


Er kann seinen Bevölkerungen die Flüchtlinge oder jetzt Lukaschenkow, der sie nicht aufhält, als Täter hinstellen und so von seiner Täterschaft ablenken.

Da viele nicht über die Hintergründe und Ziele des Krieges gegen den Terror informiert sind, können sie das Manöver nicht durchschauen.


Wir, die wir für die Menschenrechte eintreten, sollten die Menschen aufklären. Einige, die uns viel Wissen darüber geben, sind die US-Amerikaner Scott Horton und der ESX-US-Soldat Danny Sjursen. Hier Links zu ihren Texten und Videos


Friedens-Blog | IFFW (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)

Friedens-Blog | IFFW (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)

Enough Already Chapter 1: The Jimmy Carter Years - YouTube

Danny Sjursen - YouTube


Die Forderung von Scott Horton ist richtig: Der Krieg gegen den Terror, vom Westen geführt, um sich die Rohstoffe des Globalen Südens wieder direkt anzueignen, muss beendet werden. Wir brauchen dafür Mehrheiten auch in den westlichen Gesellschaften und der westlichen Politik, die das gegen die Kriegsbefürworter:innen durchsetzen können. Wir brauchen ein internationale Friedenskonferenz, auf der Wege aus dem Krieg gefunden werden müssen und die Kriegsverursachen auf Zahlung eines umfassenden Programms zum Wiederaufbau der von ihnen zerstörten Länder verpflichtet werden. Der Umgang mit den Flüchtlingen, wie die Kriege, zeigen, dass der Westen die richtigen westlichen Werte bricht, wenn sie seinen Interessen zuwiderlaufen. Seine Poltiker:innen nutzen sie, um ihre Kriege zu rechtfertigen, ihren Bruch in anderen Staaten zu kritisieren und so davon abzulenken, dass sie sie permanent brechen. Wer möchte, dass Menschen nicht mehr fliehen müssen, sollte sich jetzt für das Ende des Krieges gegen Terror stark machen.

Wir wollen im Rahmen der Internationalen FriedensFabrik Wanfried dazu eine bundesweite und internationale Vernetzung aufbauen. Wir laden Dich ein, das mit zu schaffen. Im Rahmen unserer Kampagne: "Fix our countries, Fix our world, Menschenwürde für alle!" treten wir für die Fixierung einer Außen- und Flüchtlingspolitik ein, die den westlichen Werten, der UN-Charta und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte entspricht:

Melde Dich und mach mit: Ohne unser persönliches politisches Engagement wird die Spirale Krieg, Tod, Vertreibung, Flucht, rechtsextreme Gefährdung der Demokratien sich immer weiter und schneller drehen. Unsere Email: info@internationale-friedensfabrik-wanfried.org.

Wolfgang Lieberknecht


Totalversagen des Westens: Der Krieg gegen den Terror hat Terror nicht verringert, sondern gefördert (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)



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