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Amerikaner sind sauer: Ein großer Wandel wird möglich! Iran hat den USA eine noch größere Niederlage zugefügt als die Vietnamesen. Netanyahus US-Netzwerk spielt eine destruktive Rolle gegen die USA.

vor 1 Stunde
2 Min. Lesezeit

Herkunft, Ausbildung, Ehe

Blumenthal entstammt einer jüdischen Familie in den USA. Sein Vater ist der Journalist Sidney Blumenthal, ein jahrzehntelanger enger Berater des früheren US-Präsidenten Bill Clinton und dessen Frau, der späteren Außenministerin Hillary Clinton.[1]

Nach Eigenangaben besuchte Max Blumenthal als Kind in Washington, D.C. die private Georgetown Day School[2] und eine Hebrew School.[3] Anschließend studierte er bis zum B.A.-Abschluss 1999 Geschichte an der University of Pennsylvania. Er war Forschungsstipendiat (Research Fellow) für Media Matters for America.[4]

2020 heiratete er die Journalistin Anya Parampil.[5] Sie veröffentlichte 2024 eine Monographie über den gescheiterten Umsturz in Venezuela im Jahr 2019.[6]

Journalistische Tätigkeiten

Etwa seit dem Jahr 2000 schreibt Blumenthal Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften und Internetplattformen, darunter The Nation,[7] The Daily Beast,[8] Al Jazeera English,[9] The Guardian,[10] Huffpost,[4] Salon.com,[11] The New York Times, Los Angeles Times, The American Prospect, The Washington Monthly, Alternet und andere.[12]

2015 gründete er die Website The Grayzone, die er seitdem leitet.[13][14]

Seit etwa 2010 war Blumenthal zunehmend auch in Fernsehsendern präsent. Seit 2023 ist er häufiger Interviewgast im Podcast Judging Freedom des ehemaligen Richters und Fernsehmoderators Andrew Napolitano.

Buchautor

2009 erschien Blumenthals Werk Republican Gomorrah, das die Bestsellerliste der New York Times erreichte.[15] Darin beschrieb er die US-amerikanische religiöse Rechte um 2010 und ihren Einfluss auf die Republikanische Partei. Als ihr bestimmendes Kennzeichen sah er, dass ihre Angehörigen in einer „Kultur der persönlichen Krise“ stecken würden, die ihr Handeln motiviere.[16] In einem Interview von 2009 nannte er als Ergebnis seiner Analyse, die Republikanische Partei werde derzeit von „dysfunktionalen Persönlichkeiten, denen die Befähigung sich selbst zu zügeln, fehlt, vereinnahmt“. Ihre maßgeblichen Vertreter hätten die Fähigkeit, sich zurückzuhalten, verloren, weil sie sich „hysterisch ausleben“ oder „hinterhältige Triebe“ sie dazu treiben würden. Unter ihren tonangebenden Figuren seien „innerlich zerrissene Persönlichkeiten“ wie Newt Gingrich oder Ted Haggard, die „immer neue und zunehmend bizarre Skandale produzieren“ würden. Für sie sei die „rechtsgerichtete politische Kreuzzüglerei“ eine „Form der Selbstmedikation“.[17] Als maßgebliche Inspiration dieser Charakteranalyse nannte der Autor das Werk Die Furcht vor der Freiheit des deutschen Psychoanalytikers Erich Fromm.[18]

Blumenthals Werk Goliath kritisierte der Historiker Eric Alterman als „leichtfertig konstruierte Klage gegen den jüdischen Staat“, die „wahrscheinlich alle außer die fanatischsten anti-zionistischen Extremisten“ befremden werde.[19] James Fallows schrieb dagegen, das Buch sei „genauso wenig 'anti-israelisch', geschweige denn antisemitisch“, wie die literarischen Klassiker The Shame of the Cities, Der Dschungel und Früchte des Zorns antiamerikanisch gewesen seien.[20] Larry Gross bewertete das Buch als eine „unerbittliche Parade von Fakten – Einzelheiten, Namen, Orten, Ereignissen –, die in ihrer Summe ein Gemälde von Schmerz, Verzweiflung und Ungerechtigkeit“ formen würden, das die Lebensrealität der Palästinenser in der Gegenwart zeige.[21] John Hudson kennzeichnete das Werk als „eine Anklageschrift gegen Israels Umgang mit den Palästinensern“.[22]

Blumenthals Werk The Management of Savagery (2019) stellte in einer kritischen Gesamtschau die US-amerikanische Außenpolitik seit 2000 dar. Lydia Wilson meinte, Blumenthals Darstellung der Verstrickung der USA in verschiedene Kriege „übertreibe“, arbeite mit „irreführenden und einseitigen Beispielen“ und gleite häufig in ein „ausgereiftes Verschwörungsdenken“ ab.[23] Der Pulitzer-Preisträger Chris Hedges fand das Werk dagegen „voll von Einsichten“.[24] Nasser Baston beurteilte es als „nützliches Gegenmittel“ zu den „Fluten von pro-imperialistischem Unfug“ in konservativen und liberalen Medien.[25] weiter: Max Blumenthal – Wikipedia

 
 
 

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