Vor ihnen schützt kein Metall & Beton! Zehntausende der schweren Bomben, mit denen Israel in GAZA Zehntausende Palästinenser getötet hat. Die USA wollen ihre Lieferungen an Israel nun verdreifachen.
Au der Ostdeutschen Allgemeinen: Der Nahostkonflikt hat wieder an Fahrt aufgenommen. Die mit Iran verbündeten Huthi im Jemen haben die Küste am Bab al-Mandab unter ihre Kontrolle gebracht und zuletzt Saudi-Arabien mit Drohnen und Raketen angegriffen. In dieser Lage plant die US-Regierung nun, Israel Zehntausende schwere Bomben zu verkaufen. Das berichten die Washington Post (WP) und Reuters jeweils unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Der Deal habe einen Wert von 2,8 Milliarden Dollar. Dabei soll es sich um die größte Lieferung dieser Art an Israel seit Jahren handeln.
Der Zeitpunkt ist heikel. Israel wählt am 27. Oktober ein neues Parlament, in den USA stehen am 3. November die Midterms an. Bevor der Deal gilt, muss der US-Kongress zustimmen. Die zuständigen Abgeordneten und Senatoren wurden laut beiden Medien bereits informiert, die Regierung dränge auf ein schnelles Ja. Offiziell äußern wollten sich weder die US-Regierung noch die israelische Botschaft.
In den ersten acht Monaten des Gaza-Kriegs lieferten die USA Israel mindestens 14.000 MK-84-Bomben. Das neue Paket sieht fast das Dreifache vor, allerdings verteilt auf die kommenden Jahre.
Kritiker in den USA verweisen auf den Einsatz solcher Bomben in dicht besiedelten Gebieten wie dem Gazastreifen und halten den Zeitpunkt für falsch.
Die MK-84 ist eine der meistgenutzten schweren Bomben der USA und wird auch von Saudi-Arabien eingesetzt. Sie durchschlägt Metall und Beton und lässt sich mit Lenksätzen zur Präzisionswaffe umrüsten. Die I-2000 ist für Angriffe auf Bunker ausgelegt.
Israel setzt die Bomben regelmäßig in Gaza und im Libanon ein. Schätzungen zufolge sind im Gazastreifen seit Kriegsbeginn zwischen 70.000 und mehr als 100.000 Menschen ums Leben gekommen, darunter viele Frauen und Kinder.





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